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"Ohne Ehrenamt keine Hilfe" - Zehn Jahre Flüchtlingshilfe Pfinztal

Wenn Familien ohne alles ankommen, sind Ehrenamtliche da – oft sogar privat. Seit zehn Jahren organisiert die Flüchtlingshilfe Pfinztal Hilfe für Geflüchtete. In der Kleiderkammer arbeiten pro Schicht rund zehn Freiwillige, insgesamt sind 25 registriert. „Ohne die Senioren könnten wir zumachen“, sagt Claudia, die Ansprechpartnerin vor Ort. Viele Helfer sind ehemalige Kundinnen und Kunden – gelebte Teilgabe.

Die Kleiderkammer versorgt aktuell 1.158 registrierte Kundinnen und Kunden mit Kleidung und Alltagsgegenständen. Die Arbeit ist herausfordernd: Neben der Organisation von Sachspenden müssen die Ehrenamtlichen auch die fachgerechte Entsorgung nicht nutzbarer Spenden mehrfach pro Woche stemmen – eine enorme Belastung.

Doch die Initiative geht weit über die Kleiderkammer hinaus: Sie organisiert Haushaltsauflösungen, betreibt eine Fahrradwerkstatt und unterstützt internationale Projekte – wie eine Weihnachtsaktion für Kinder in der Ukraine zum Kinderschutztag am 20. November, finanziert durch Spenden in Höhe von 700 Euro.

Die Arbeit der Flüchtlingshilfe ist nicht nur praktische Hilfe, sondern auch gelebte Integration: Z., seit zehn Jahren in Deutschland, hilft seit Monaten in der Kleiderkammer, während sie ihr Abitur vorbereitet. E., seit gut einem Jahr in Pfinztal, unterstützt regelmäßig und lernt dabei Deutsch – sogar „badisch“. Solche Geschichten zeigen, wie wichtig Teilhabe ist.

Ehrenamt bleibt das Herzstück unserer Arbeit: Gesucht werden Freiwillige für die Kleiderkammer, Lesepatenschaften und Sachspenden (keine Kleidungsspenden). Geldspenden gehen an den Sozialfonds Pfinztal (Stichwort: Ukraine).

Flüchtlingshilfe Pfinztal Kleiderkammer

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