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Gaming

Was macht Gaming so reizvoll?

  • Unterhaltung
  • Gemeinschaftsgefühl
  • Kompetenzentwicklung (z. B. Teamfähigkeit, Problemlösefähigkeit, räumliche Orientierung, strategisches Denken, Auge-Hand-Koordination, Reaktionsfähigkeit)

Wovor sollten Kinder und Jugendliche beim Gaming geschützt werden?

  • In-App-/In-Game-Käufe; „Pay-to-win“ (Möglichkeit, echtes Geld auszugeben, um sich spielerische Vorteile zu erkaufen)
  • „Gamblification“ (Integration von Glückspielmechanismen)
  • „Stickiness“ (Fähigkeit einer Seite, Besucher für lange Zeit zu binden)
  • „Dark Patterns“ (manipulatives Design in Benutzeroberfläche)
  • Reizüberflutung und schnelle Bedürfnisbefriedigung
  • jugendgefährdende Darstellungen (z. B. Sex, Gewalt)
  • Zeitfaktor
  • Suchtfaktor
  • Betrug durch die Möglichkeit, virtuelle Gegenstände oder Währungen zu transferieren
  • Cybergrooming (Manipulation Minderjähriger mit dem Ziel des sexuellen Missbrauchs) durch Chatmöglichkeit

Was können wir als Eltern tun?

  • Zur Orientierung: Ein Kind, das die Gefahren von Chats mit Unbekannten (noch) nicht richtig einschätzen kann, ist nicht alt genug für deren Nutzung.
  • Spielen Sie gemeinsam mit ihrem Kind (digital und nicht digital).
  • Sprechen Sie mit ihrem Kind (nicht verurteilend) über die jeweiligen Spiele und Erfahrungen. Kommunizieren Sie dabei auch eigene Befürchtungen.
  • Sprechen Sie auch über Medienorte, zum Beispiel dass nur im Wohnzimmer (statt im Kinderzimmer) gespielt wird. (Tipp: Je jünger das Kind ist, desto größer sollte der Bildschirm sein, sodass auch Sie sehen können, was im Spiel passiert.)
  • Wählen Sie gemeinsam geeignete Spiele aus. Eine Einschätzung zu Spielen finden Sie auf der Seite Spieleratgeber-NRW Kaufen Sie Spiele, statt kostenlose zu nutzen, da vor allem kostenlose Spiele problematische Mechanismen wie Gamblification, Stickiness oder Dark Patterns verwenden.
  • Setzen Sie einen klaren Rahmen für das Spielen (z. B. zeitliche Begrenzung, feste Spielorte)
  • Bieten Sie Alternativen an und motivieren Sie Ihr Kind zu weiteren Aktivitäten.
  • Seien Sie selbst ein Vorbild in der Nutzung digitaler Medien.
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