Messenger-Dienste
Was macht Messenger-Dienste so reizvoll?
- Kommunikation
- Gruppendruck
- soziale Einbindung
Wovor sollten Kinder und Jugendliche beim Nutzen von Messenger-Diensten geschützt werden?
- jugendgefährdende (z. B. pornographische oder gewalthaltige) Inhalte
- strafbare (z. B. verfassungswidrige) Inhalte
- Cybermobbing
- Zeitaufwand
- „FOMO“ (= die Angst davor, etwas Wichtiges verpassen zu können)
Was können wir als Eltern tun?
- Zur Orientierung: Ein Kind, das die Gefahren von Messenger-Diensten (noch) nicht richtig einschätzen kann, ist nicht alt genug für deren Nutzung.
- Wählen Sie gemeinsam mit ihrem Kind einen Messenger-Dienst aus und schlagen Sie dabei auch die Nutzung alternativer, geeigneterer Messenger-Dienste vor.
- Stellen Sie altersangemessene Regeln auf. Kündigen Sie diese Ihrem Kind offen an, z. B. dass Sie bei jungen Kindern auch einen Einblick in diese Apps und deren Chatverläufe haben werden. Später können Sie sich auf einen Blick über die Anzahl von Chats, Gruppen und Nachrichten beschränken.
- Kommunizieren Sie mit ihrem Kind: Sprechen Sie über potenzielle Gefahren und Ihre eigenen Befürchtungen.
- Tauschen Sie sich mit anderen Eltern über die Nutzung der jeweiligen Apps (z. B. auch über die Bedingungen von Gruppenchats) aus.
- Seien Sie selbst ein Vorbild in der Nutzung digitaler Inhalte. Das setzt voraus, dass Sie sich mit den Gefahren oder App-Einstellungen ausreichend auskennen und so Vorkehrungen treffen können (z. B. Gruppenzugehörigkeit begrenzen, automatisches Herunterladen von Videos und Fotos deaktivieren).
- Auf Medien-Kindersicher bekommen Sie konkrete Anleitungen, zur sicheren Einstellung von Apps und Geräten.