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Streaming

Was macht Streaming so reizvoll?

  • Unterhaltung
  • Bequemlichkeit
  • Individualität (Jeder kann auf einem eigenen Medium das anschauen, was ihn interessiert.)
  • Verfügbarkeit
  • Gemeinschaftsgefühl (z. B durch Austausch über populäre Serien und Filme)

Wovor sollten Kinder und Jugendliche beim Streaming geschützt werden?

  • ungeeignete oder überfordernde Inhalte (z. B. Gewalt, Sex, Extremismus, sonstige verstörende Inhalte)
  • überfordernde Inhalte, z. B. Komplexität, Themenauswahl, Ironie/Satire (Zur Orientierung: Ein Kind, das viele Fragen stellen müsste, um das Gesehen wirklich zu verstehen und einzuordnen, ist überfordert.)
  • reizüberflutende Inhalte aufgrund schneller Bildfolgen
  • Werbung
  • übermäßiger Konsum und Abhängigkeit (auch bei kindgerechtem Content: Vorsicht vor sinnlosem Konsum von inhaltsleeren Videos)

Was können wir als Eltern tun?

  • Es geht nicht nur darum, wie lange Medien genutzt werden, sondern auch wie: Konsumieren Sie diese gemeinsam mit Ihrem Kind und sprechen Sie über die Inhalte und Emotionen. So können Sie auch zukünftig besser einschätzen, welche Inhalte für Ihr Kind angemessen sind.
  • Wählen Sie geeignete Inhalte aus (alltagsnah, entschleunigte Schnittfrequenz, sinnvolle Handlungen und Themen). Eine wertvolle Hilfe bei der Auswahl bieten die beiden Seiten www.flimmo.de und www.kinderfilmwelt.de
  • Nutzen Sie technische Schutzmaßnahmen (z. B. Kindersicherungen, Deaktivierung des Autoplay).
  • Üben Sie mit Ihrem Kind Selbstregulation ein.
  • Nutzen Sie das Video-Streaming nicht nur zum Konsum, sondern auch zur Anregung. So können Sie Ihr Kind dazu animieren, ausgehend vom Thema weitere Aktivitäten zu finden (z. B. ein Bild zum Film malen oder basteln, eine Fortsetzung schreiben, einen passenden Ausflug unternehmen).
  • Bieten Sie Ihrem Kind Alternativen an und motivieren Sie es, Hobbys zu entfalten.
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