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Neue Trainerinnen und Trainer unterstützen Menschen im Landkreis Karlsruhe beim Übergang vom Beruf in die Rente

Insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am Montag, 20. April, die Train-the-Trainer Schulung zum Übergang vom Beruf in die Rente abgeschlossen. Sie haben nun das notwendige Rüstzeug, um selbst Übergangsseminare im Landkreis anzubieten.

Das Seminar unter der Leitung von Dr. Markus Marquardt und Dr. Tabea Wolf vom Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm beinhaltete vier mehrstündige Themenblöcke, in denen es um fachliche Grundlagen, persönliche Reflexion und die Planung eigener Formate ging. Mit dem bereitgestellten Ressourcenkoffer können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun eigenständig Seminare durchführen – und Menschen dabei unterstützen, den Ruhestand aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Denn den Übergang zwischen Berufsleben und Ruhestand empfinden viele Menschen als großen Einschnitt. Bei den einen überwiegt die Vorfreude auf die freie Zeit, bei den anderen die Angst vor dem Alter. Es lohnt sich daher den Renteneintritt in Form von Seminaren zu begleiten, um sich frühzeitig mit seinen Wünschen und Zielen auseinanderzusetzen.

Im Landkreis findet das Format Übergangsseminar in die Rente großen Zuspruch: Ettlingen und Malsch verzeichneten bereits ausgebuchte Seminare, Graben-Neudorf und Waghäusel starten im Juni bzw. Oktober, weitere Standorte sind in Planung. Und auch das Landratsamt geht mit gutem Beispiel voran und etabliert ein internes Seminar für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen.

Initiiert wurde die Schulung durch die Kommunale Pflegekonferenz des Landkreises Karlsruhe. Diese setzt mit ihren Akteuren aus den Bereichen der Pflege, der Kommunalverwaltungen und ehrenamtlichen Initiativen Impulse, um altersgerechte Quartiers- und Unterstützungsstrukturen vor Ort zu schaffen.

20.04.2026 
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