Pflegestützpunkte im Landkreis Karlsruhe sind Erfolgsmodell für Beratung und Unterstützung rund um Pflege und AlterLandkreis feiert zehn Jahre Pflegestützpunkt am Standort Bretten Selbstbestimmt und gut versorgt alt werden – das ist der Wunsch vieler Menschen. Dass dies heute in vielen Fällen gelingen kann, liegt auch an einem dichten Netz an Unterstützungsangeboten. Orientierung in diesem komplexen System bieten die Pflegestützpunkte im Landkreis Karlsruhe, die sich seit Jahren als verlässliche und unabhängige Anlaufstellen etabliert haben. Beim 10-jährigen Jubiläum des Pflegestützpunkts in Bretten wurde deutlich, wie wichtig diese Struktur für Bürgerinnen und Bürger ist. Seit der Einrichtung im Jahr 2016 ergänzt der Standort Bretten das flächendeckende Netz im Landkreis, das mit insgesamt fünf Pflegestützpunkten eine wohnortnahe Beratung sicherstellt. Der Landkreis Karlsruhe gehörte dabei zu den Vorreitern in Baden-Württemberg: Bereits 2010 wurde der erste Pflegestützpunkt in Bruchsal eröffnet, gefolgt von Ettlingen im Jahr 2011 sowie weiteren Standorten in Stutensee und Waghäusel. „Die Pflegestützpunkte sind ein echtes Erfolgsmodell und eine unverzichtbare Säule unserer sozialen Infrastruktur. Sie helfen Menschen, sich in einer oft unübersichtlichen Situation zurechtzufinden und ermöglichen es vielen, so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflegestützpunkte, die diese wichtige Arbeit Tag für Tag leisten“, betonte Landrat Dr. Schnaudigel anlässlich des Jubiläums in Bretten. Ziel bleibe es, die Angebote weiterzuentwickeln und an den wachsenden Bedarf anzupassen. Jährlich erreichen die Pflegestützpunkte im Landkreis rund 3.500 Bürgerinnen und Bürger in etwa 18.000 Beratungsgesprächen. Gleichzeitig wächst der Bedarf weiter. Auch im Landkreis Karlsruhe wird die Zahl älterer Menschen in Zukunft weiter steigen. Die Pflegestützpunkte beraten umfassend und individuell, etwa zu Leistungen der Pflegeversicherung, Unterstützungs- und Entlastungsangeboten, Wohnraumanpassungen sowie rechtlichen und finanziellen Fragen. Darüber hinaus engagieren sie sich auch präventiv, beispielsweise im Bereich Demenz, und bieten Informationsveranstaltungen sowie Austauschformate für Angehörige an. Viele Ratsuchende nutzen das Angebot über einen längeren Zeitraum hinweg, da sich Lebenssituationen verändern und neue Fragen entstehen. Ein zentrales Leitprinzip bleibt dabei „ambulant vor stationär“ – also die Unterstützung von Menschen im eigenen Zuhause. Weitere Informationen: |
| 20.05.2026 |