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Netzwerke

Netzwerkarbeit ist im Bereich der Suchthilfe und Suchtprävention essenziell: Suchtkranke und suchtgefährdete Menschen haben oft mannigfaltige Problemlagen und somit auch Schnittstellen. Eine tragfähige Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern im Landkreis Karlsruhe trägt maßgeblich dazu bei, passende und bedarfsgerechte Angebote und Strukturen zu entwickeln. Dadurch kann unsere Zielgruppe adäquater unterstützt werden.

Gemeinsames Suchthilfenetzwerk von Stadt und Landkreis Karlsruhe

Das gemeinsame Suchthilfenetzwerk von Stadt und Landkreis Karlsruhe mit 31 unterschiedlichen Institutionen steht seit 2008 für eine regionale Sozialplanung von Suchtprävention und Suchthilfe. Mit zwei jährlichen Mitgliederversammlungen, Vorbereitungs- und Unterarbeitsgruppen (z. B. „Sucht und Arbeit“, „Glücksspiel“) werden fachliche Themen mit den gemeinsamen Netzwerkpartner/-innen eruiert und gemeinsame Lösungsstrategien entwickelt.

Mediennetzwerk

Im April 2018 wurde durch das Jugendamt und die Suchtbeauftragte das landkreisweite Fachkräftenetzwerk „Internet- und PC-Spielabhängigkeit“ gegründet.

Initiiert wurde die Gründung des Fachkräftenetzwerkes durch die Interfraktionelle Arbeitsgruppe Sucht des Kreistages und die Arbeitsgemeinschaft Sucht in einem Fachgespräch mit Prof. Dr. Anil Batra, Suchtmediziner des Universitätsklinikums Tübingen.

Eines der Netzwerkziele ist die Fachkräftevernetzung, um vorgehaltene Angebote zu kennen, zu verknüpfen und zu erweitern.

Die Präventions- und Interventionsbereiche bei Internet- und PC-Spielabhängigkeit sind sehr vielschichtig. Wir möchten daher mit unserer Broschüre Fachkräften, Betroffenen und Angehörigen Angebotstransparenz vermitteln. So kann niederschwellige und bedarfsgerechte Hilfe-stellung in Anspruch genommen werden.

Beratungsangebote Eltern und Kinder/Jugendliche

    • Frühe Hilfen
    • Psychologische Beratungsstelle
    • Suchtberatungsstelle

Behandlungsangebote

    • Städtisches Klinikum Karlsruhe
    • Kraichtal Kliniken

Medienkompetenz und Jugendschutz – Angebote für Eltern und Kinder/Jugendliche

    • Kreismedienzentrum
    • Jugendschutz Jugendamt
    • Computerspielschule KA
    • KMZ: Elternabende
    • Elternabende LRA

Kriminalität im Netz

    • Polizei

Angebote für Schulen, Jugendhäuser und Jugendhilfe

    • Polizei: Kriminalität im Netz
    • Suchtberatungsstellen: Suchtprävention in Schulen
    • LMZ: Beratung Fachkräfte
    • KMZ: Elternabende

Cannabis

Zum 01.04.2024 ist das Cannabisgesetz (CanG) in Kraft getreten. Seitdem sind der Besitz, Konsum und Anbau von Cannabis ab Volljährigkeit unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Weiter regelt das CanG den Anbau und Verkauf in Cannabis-Anbauvereinigungen.

Durch die neue Gesetzgebung sind bei vielen Bürgerinnen und Bürgern neue Fragen und Unsicherheiten entstanden: Welche Regelungen gibt es im Umgang mit Cannabis? Wo darf konsumiert werden, wo nicht? Welche Handlungen stehen unter Strafe? Was bedeutet dies für Kinder? Aber auch - was für eine Droge ist Cannabis überhaupt? Wie wirkt sie und wie kann eine Sucht entstehen? Wo finde ich Hilfemöglichkeiten im Falle einer Abhängigkeit?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Aufklärungskampagne initiiert mit dem Ziel, durch Aufklärung und Informationen Jugendschutz und Prävention zu stärken und über den verbesserten Gesundheitsschutz durch die im Gesetz verankerten Maßnahmen zu informieren.

Da Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aufgrund des Reifeprozesses des Gehirns bis zu einem Lebensalter von 25 Jahren besonders anfällig für psychische, physische und soziale Schäden sind, die durch langfristigen, aber auch durch kurzfristigen Cannabiskonsum verursacht werden können, nimmt die Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit diese Zielgruppen zwischen 12 bis 25 in den besonderen Fokus. Überdies richtet sich die Kampagne auch an die Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen, wie Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Trainerinnen und Trainer. Entsprechende Informationen und Materialien werden auf der zentralen Präventionsseite der BZgA angeboten. Außerdem bietet das BzgA noch gesammelte Präventionsangebote an.

Cannabis - Landratsamt Videokampagne





Infos für Betroffene / Eltern

Instagram-Kanal @CannabisPraevention

Auf dem Instagram-Kanal @CannabisPraevention werden Infos, Votings und Challenges zu dem Thema Cannabis gepostet.

BZgA-Internetportal drugcom.de

Das Internetportal informiert über legale und illegale Drogen und bietet Interessierten und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Ziel des Angebots ist es, die Kommunikation über Drogen und Sucht anzuregen und eine selbstkritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten zu fördern.

Während den Sprechzeiten haben die Betroffenen die Möglichkeit, den/die drugcom-BeraterIn anzusprechen und mit ihm/ihr in den geschützten Beratungsraum zu wechseln. Dort kann man über verschiedene Themen sprechen, die einen momentan oder schon länger beschäftigen. Die Beratung ist anonym, kostenlos und kann von den anderen Usern nicht beobachtet werden.

drugcom.de - Youtube-Channel

Quit the Shit – professionelles Beratungsprogramm für Cannabiskonsumierende

Das Beratungsprogramm Quit the Shit wurde von der BZgA als strukturierte Online-Hilfe entwickelt, die Cannabiskonsumierende beim Ausstieg oder bei der Konsumreduktion unterstützt. Das Kurzinterventionsprogramm ist für Personen geeignet, die einen anonymen Beratungszugang und eine schriftliche Kommunikations- und Arbeitsweise bevorzugen.

Kontaktstellen zur Beratung

Kontaktdaten Suchtberatungsstellen

Suchtberatung Bretten

Hermann-Beuttenmüller-Straße 14
75015 Bretten

07252 957007
E-Mail
Internet


Fachstelle Sucht des bwlv Bruchsal

Hildastraße  1
76646 Bruchsal

07251 932 - 38 40
07251 932 - 38 499
E-Mail
Internet


Suchtberatung der AGJ Ettlingen

Rohrackerweg 22
76275 Ettlingen

07243 215 - 305
07243 215 - 305
E-Mail
Internet


Fachstelle Sucht des bwlv Karlsruhe

Karlstraße 61
76133 Karlsruhe

0721 35239 - 810
0721 35239 - 810
E-Mail
Internet


Außenstellen des bwlv:

Fachstelle Sucht des bwlv Bruchsal

Jahnstraße 23
68794 Oberhausen-Rheinhausen

Bürgerhaus Wellensiek & Schalk

07254 503600
E-Mail
Internet


Fachstelle Sucht des bwlv Bruchsal

Schanzenstraße 1 a
68753 Waghäusel-Wiesental

07254 953385
E-Mail
Internet

Realize it - Beratungsprogramm für Konsumierende

»Realize it« ist ein Beratungsprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene, die ihren oft problematischen Cannabiskonsum einstellen oder signifikant reduzieren möchten. Das Programm orientiert sich an kognitiv-verhaltenstherapeutischen Grundsätzen und wird von Beratungsstellen angeboten.

Angebote und Programme zur Prävention in Schulen und Jugendarbeit

Cannabis – Quo Vadis? – Programm zur Prävention von Cannabiskonsum in der Schule und Jugendarbeit (Villa Schöpflin)

Villa Schöpflin - Cannabis- Quo Vadis?

Methodenkoffer Cannabisprävention „Der Grüne Koffer“ für Schule und Jugendarbeit (Ginko-Stiftung für Prävention)

Ein Fortbildungsangebot für Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Im Landkreis gibt es 2 Koffer, die über den bwlv angefragt werden können.

Unplugged – Suchtprävention im Unterricht (Finder Akademie)

Unplugged ist ein global verbreitetes und kontinuierlich evaluiertes Suchtpräventionsprogramm für Schulen.

Das Programm verfolgt das Ziel, dass Jugendliche legalen wie illegalen Substanzen kritisch begegnen und sich bewusst für gesunde Verhaltensweisen entscheiden.

REBOUND – Schulisches Risikokompetenzprogramm (Finder Akademie)

Im REBOUND-Programm geht es – am Beispiel des Drogenproblems – um den Umgang mit Versuchungen und Verführungen. Dabei sollen Schulen, Pädagoginnen und Pädagogen, Jugend- und Sozialarbeiter/-innen, Psycholog/-innen und Berater/-innen, junge Menschen als Partner in einem kooperativen Lernprozess unterstützen. Ziel ist es, einen eigenständigen und gesunden Umgang mit Risiken zu erlernen, Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen zu schaffen und Jugendliche dazu anzuregen, herauszufinden, was verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol und anderen Drogen bedeutet.

MOVE – Fortbildung für Kontaktpersonen (pädagogische Fachkräfte) von Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen mit Suchtverhalten (Ginko-Stiftung für Prävention)

MOVE ist eine Fortbildung in motivierender Kurzintervention, die für unterschiedliche Settings und Zielgruppen angeboten wird. Sie richtet sich an Fachkräfte, die Menschen dazu motivieren wollen, positive Veränderungen in ihrem Leben anzustreben.

Theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen wie z. B. rechtliche Aspekte, Entwicklungsaufgaben, Funktionalität von Drogenkonsum werden in Form von kurzen theoretischen Inputs, durch Begleitmaterialen und durch Übungen in Kleingruppen vermittelt.

Cannabis Kompakt – Schulbasierte Cannabisintervention für Jugendliche

Cannabis Kompakt unterstützt Pädagoginnen und Pädagogen dabei, Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 8 über Cannabis zu informieren.

Beratungs- und Interventionsprogramm Reset C (ehemals FreD)

Reset Cannabis Landkreis Karlsruhe (ehemals „FreD“) bietet die Teilnahme an einem Informations- und Beratungskurs für Jugendliche, die wegen des Besitzes oder des Konsums von Cannabis polizeilich aufgefallen sind. Ziel ist es, dass die Jugendlichen sich, u. a. durch den Austausch mit Ex-User/-innen, mit ihrem eigenen Konsum auseinandersetzen. Dabei informieren Expert/-innen der Suchtberatungsstellen des Landkreises Karlsruhe gemeinsam mit der Polizei über die rechtlichen Belange, über Suchtstoffe und ihre Wirkungen, über gesundheitliche und soziale Aspekte, sowie über das Beratungs- und Hilfesystem im Landkreis Karlsruhe.

Kontakt

Frau Grässer
Kommunale Suchtbeauftragte

Wolfartsweierer Straße 5
76131 Karlsruhe

Postanschrift:
Kriegsstraße 100
76133 Karlsruhe

0721 936 - 65 470
0721 936 - 65 471
E-Mail

Essstörungen

Im Jahr 2014 wurde die Beratungsstelle bei Essstörungen „BESS“ als Anregung aus dem gemeinsamen Suchthilfenetzwerk gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe und der AOK etabliert.

Essstörungen verlaufen oft chronisch: Circa 20–30 % der Fälle persistieren langfristig und die Sterblichkeit ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich erhöht (insbesondere bei Anorexie). Aktuelle Studien zeigen, dass ungefähr 20–30 % der Mädchen und 10–15 % der Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren Symptome mit Krankheitswert zeigen.

Neben Angeboten für Betroffene, setzt BESS in der Prävention auch auf Schulungen für Fachkräfte und Intervisionsangebote mit dem Ziel, Essstörungen frühzeitig zu erkennen und somit negative Verläufe verhindern zu können. Nähere Infos und alle Angebote finden Sie bei BESS.

Stufenplan Essstörungen für Schulen

Die Präventionsbeauftragten von Stadt und Landkreis Karlsruhe, Fachkräfte vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie von der Beratungs- und Informationsstelle bei Essstörungen (BESS) haben gemeinsam einen Stufenplan als Leitfaden zum Vorgehen bei Essstörungs-Verdachtsfällen an Schulen entwickelt. Er richtet sich an Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter.

Ziel ist, Schulen mit Hilfe dieses Leitfadens zu einem handlungssicheren System im Umgang mit Essstörungen zu machen, welches die gezielte Früherkennung der Problemstellung ermöglicht und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen agiert.

Kontakt

Frau Grässer
Kommunale Suchtbeauftragte

Wolfartsweierer Straße 5
76131 Karlsruhe

Postanschrift:
Kriegsstraße 100
76133 Karlsruhe

0721 936 - 65 470
0721 936 - 65 471
E-Mail


Beratungs- und Informationssstelle bei Essstörungen
Standort Karlsruhe

Adlerstraße 31
76133 Karlsruhe

0721 13206110
E-Mail


Beratungs- und Informationssstelle bei Essstörungen
Standort Bruchsal

Hildastraße 1
76646 Bruchsal

07251 9323840
E-Mail

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