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Essstörungen

Im Jahr 2014 wurde die Beratungsstelle bei Essstörungen „BESS“ als Anregung aus dem gemeinsamen Suchthilfenetzwerk gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe und der AOK etabliert.

Essstörungen verlaufen oft chronisch: Circa 20–30 % der Fälle persistieren langfristig und die Sterblichkeit ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich erhöht (insbesondere bei Anorexie). Aktuelle Studien zeigen, dass ungefähr 20–30 % der Mädchen und 10–15 % der Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren Symptome mit Krankheitswert zeigen.

Neben Angeboten für Betroffene, setzt BESS in der Prävention auch auf Schulungen für Fachkräfte und Intervisionsangebote mit dem Ziel, Essstörungen frühzeitig zu erkennen und somit negative Verläufe verhindern zu können. Nähere Infos und alle Angebote finden Sie bei BESS.

Stufenplan Essstörungen für Schulen

Die Präventionsbeauftragten von Stadt und Landkreis Karlsruhe, Fachkräfte vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie von der Beratungs- und Informationsstelle bei Essstörungen (BESS) haben gemeinsam einen Stufenplan als Leitfaden zum Vorgehen bei Essstörungs-Verdachtsfällen an Schulen entwickelt. Er richtet sich an Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter.

Ziel ist, Schulen mit Hilfe dieses Leitfadens zu einem handlungssicheren System im Umgang mit Essstörungen zu machen, welches die gezielte Früherkennung der Problemstellung ermöglicht und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen agiert.

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