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„Long COVID“ bezeichnet längerfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen im Anschluss an eine SARS-CoV-2-Infektion, die länger als vier Wochen nach Erkrankungsbeginn noch vorliegen, neu auftreten oder wiederkehrend auftreten können. Vom „Post-COVID-Syndrom“ spricht man, wenn Beschwerden mindestens 12 Wochen nach Erkrankungsbeginn entweder noch vorhanden sind oder neu auftreten und nicht anderweitig erklärt werden können. Es wurde eine große Anzahl Symptome beschrieben, besonders häufig Kurzatmigkeit, Kopf-/Gliederschmerzen, Konzentrationsschwäche („brain fog“) und ausgeprägte, nach Anstrengung verzögert einsetzende aber langanhaltende Erschöpfung („post exertional malaise“). Ein hoher Anteil der von Post-COVID betroffenen Personen erfüllt nach einem halben Jahr die Kriterien für Myalgische Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS).

(aus: RKI-Ratgeber COVID-19)

Weitere Informationen:

Long COVID: Langzeitfolgen von COVID-19 (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Informationsportal des RKI zu Long COVID

AWMF Patientenleitlinie Long/Post-COVID

Hilfen:

LONG COVID Deutschland

Selbsthilfe und Corona (NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen)

Post-COVID-19 - Ambulanzen | Sprechstunden | Rehabilitation (Gesundheits-Frage)

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