Konkrete Maßnahmen zum Hochwasserschutz sind im Landkreis Karlsruhe in PlanungHochwasserereignisse beschäftigen die Städte und Gemeinden schon immer. Sie schützen sich vor Überflutungen in Form ganz verschiedener Maßnahmen, die vielfach weiter ausgebaut werden. In den letzten Jahren rückt daneben der Schutz vor Starkregenereignissen in den Fokus, wo viele Gemeinden bereits tätig sind. Eigentümerinnen und Eigentümer müssen aber auch selbst Vorsorge treffen. Beim Hochwasserschutz sind die jeweiligen Vorhabenträger wie zum Beispiel das Land oder die Kommunen gefragt, das Landratsamt Karlsruhe wird beratend tätig und ist vielfach Genehmigungsbehörde. Aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Verfahren, gesetzlicher Fristen und der Vielzahl beteiligter Akteure sind die Verfahren sehr zeitintensiv. Konkrete Maßnahmen sind landkreisweit in Bearbeitung: In Ubstadt-Weiher steht das dortige Hochwasser- und Ökologieprojekt kurz vor dem Abschluss, der Planfeststellungsbeschluss soll noch 2025 erfolgen. Auch in Bruchsal-Helmsheim wird an dem Thema gearbeitet: Zwischen Helmsheim und Gondelsheim soll ein Hochwasserrückhaltebecken an der Saalbach entstehen. Daneben läuft ein weiteres Verfahren, mit dem verschiedene Maßnahmen in Bruchsal-Heidelsheim zur Herstellung des 100-jährlichen Hochwasserschutzes an der Saalbach ermöglicht werden sollen. Im südlichen Landkreis läuft das Projekt "Hochwasserschutz Alb" der Städte Ettlingen und Karlsruhe. Weitere Verfahren laufen bzw. stehen in den Gemeinden Waldbronn, Karlsbad, Bretten, Malsch und Östringen bevor. In Planung befinden sich Projekte in Bretten, Walzbachtal, Weingarten und Gondelsheim. Ein weiteres großes Verfahren steht für den Polder Elisabethenwört auf den Gemarkungen Dettenheim, Philippsburg und Germersheim an. Das Regierungspräsidium arbeitet aktuell noch an weiteren Unterlagen; das Planfeststellungsverfahren führt das Landratsamt durch. |
| 06.06.2025 |