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Informationen zum Coronavirus

1. Aktuell

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg

1. Allgemein:

Mit Beschluss vom 1. Mai hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 3. Mai 2021 in Kraft.

  • Die Anforderungen an den Nachweis von COVID-19-Schnelltests werden konkretisiert und klargestellt (§ 4a Absatz 1): Benennung der Stellen und Einrichtungen, die einen Nachweis über das negative Testergebnis ausstellen können (offizielle Teststellen, Arbeitgeber, Anbieter einer Dienstleistung, Schule oder Kindertageseinrichtung). Vornahme und Bescheinigung der Tests durch fachkundige oder in der Anwendung der jeweiligen eingesetzten Tests geschulte Personen. Die zu testende Person kann die Probenentnahme und Auswertung mit einem für die Anwendung durch medizinische Laien zugelassenen Test selbst durchführen, sofern ein geeigneter Beschäftigter oder ein geeigneter Dritter dies überwacht und das Ergebnis bescheinigt.
  • Die Regelungen für Abschlussklassen der Hochschulen werden konkretisiert. Für Studierende, die unmittelbar vor dem Studienabschluss oder vor abschlussrelevanten Teilprüfungen stehen, sind Veranstaltungen in Präsenzform möglich (§ 13 Absatz 3 Satz 2 und § 20 Absatz 5 Satz 2 Nummer 3a). 

2. Die aktuellen Regelungen in Baden-Württemberg auf einen Blick:


Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_1
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_1
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_2
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_2
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_3
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_3
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_4
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_4
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_5
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_5


Die Kurzübersichten wie auch die Corona-Verordnungen können auch in anderen Sprachen auf der Landes-Webseite abgerufen werden.

3. Stufenplan der geschlossenen und geöffneten Einrichtungen und Aktivitäten

4. Weitere Infos

auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg sowie die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung.


Ausgangsbeschränkungen

Ausgangsbeschränkung
Ausgangsbeschränkung

Bundesnotbremse und Infektionsschutzgesetz

Das regelt die Bundes-Notbremse

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt eine Inzidenz von 100, werden dort künftig bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen. Das geänderte Infektionsschutzgesetz ist nun in Kraft getreten. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen.


Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse


Vielzahl von Maßnahmen zur Kontaktreduzierung

Die bundesweite Notbremse sieht nun eine Vielzahl von Maßnahmen vor, um bei einem erhöhten Infektionsgeschehen Kontakte deutlich zu reduzieren und die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Diese Maßnahmen sind im neu eingefügten §28b des Infektionsschutzgesetzes zu finden. Die meisten Instrumente sind vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits bekannt, da sie auch schon bisher von Bund und Ländern zur Pandemiebekämpfung vereinbart wurden.  

Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: 

Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 

Öffnungen von Geschäften: 

Auch bei einer hohen Inzidenz wird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen verlässlich sichergestellt. Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. Bei einer Inzidenz unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.

Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: 

Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.

Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: 

Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden.  Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen. 

Ausgangsbeschränkungen:

Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, dass Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: 

Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher wichtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.

Homeoffice:

Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.


Corona-Verordnung "Absonderung" 

Aktuelles:

Die Absonderung für Haushaltsangehörige zu Kontaktpersonen wurde am 17.03.21 aufgehoben.

Haushaltsangehörige Personen von engen Kontaktpersonen haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme der Absonderungspflicht der in ihrem Haushalt wohnenden engen Kontaktpersonen durchgeführt werden.

Allgemein:

Seit dem 19. April gilt in Baden-Württemberg die aktualisierte Corona-Verordnung Absonderung.

Die Verordnung enthält einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg, wonach sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben müssen. Sie sollten sich also sofort und ohne Umwege nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und dort möglichst keinen Besuch empfangen. Dadurch sollen mögliche weitere Ansteckungen oder Übertragungen besser verhindert sowie eine Entlastung der Gesundheitsämter erreicht werden.

Das Robert Koch-Institut hat seine Empfehlungen zum Umgang mit geimpften Personen aktualisiert. Daher wurden die Corona-Verordnungen Absonderung, Einreise-Quarantäne sowie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen angepasst. Nachzulesen in der entsprechenden Pressemitteilung vom 16. April. Für die Coronaverordnung Absonderung gelten daher folgende Änderungen:

Für die Corona-Verordnung Absonderung gelten folgende Änderungen:

  • Haushaltsangehörige sowie enge Kontaktpersonen von Infizierten unterliegen grundsätzlich einer Absonderungspflicht; hiervon gibt es eine Ausnahme für geimpfte Personen sowie für genesene Personen, soweit die Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Von dieser Ausnahme gibt es wiederum Rückausnahmen: Genesene Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn bei der infizierten Kontaktperson eine besorgniserregende Virusvariante (außer der Variante B.1.1.7) festgestellt wurde. Sind die genesenen Personen allerdings von derselben besorgniserregenden Virusvariante genesen, greift die Ausnahme wieder. Genesene und geimpfte Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn sie typische Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten. Geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Einrichtung für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder geimpfte Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen für die Dauer ihres stationären Aufenthalts sind nicht von der Absonderungspflicht befreit. Hiervon können Ausnahmen von dem zuständigen Gesundheitsamt gemacht werden.
  • Die Isolationsdauer von positiv getesteten Personen beträgt in allen Fällen 14 Tagen; die Ausnahme für positiv getestete Personen, die nicht mit einer besorgniserregenden Virusvariante infiziert sind, wird gestrichen.
  • Es besteht künftig eine Testpflicht für enge Kontaktpersonen.

Enge Kontaktpersonen haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme über die eigene Absonderungspflicht durchgeführt werden.

Haushaltsagehörige Personen von engen Kontaktpersonen haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme der Absonderungspflicht der in ihrem Haushalt wohnenden Kontaktperson der Kategorie I durchgeführt werden.

Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.

Corona-Verordnung Absonderung und häufig gestellte Fragen und Antworten


Coronaschutzimpfung - Termine und Infos

Aktuelles vom 28.04.2021

Ab 3. Mai öffnet das Land die Vergabe von Impfterminen für alle Menschen mit Vorerkrankungen aus der dritten Priorität (nach §4 der Corona-Impfverordnung des Bundes). Dazu gehören zahlreiche Menschen mit Vorerkrankungen, etwa behandlungsfreien Krebserkrankungen, HIV, Rheumaerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Asthma oder Adipositas.

Lediglich für die Impfung im Impfzentrum ist dabei ein Attest vom Arzt als Impfbescheinigung erforderlich. In diesem Zusammenhang bitten Ministerium und KVBW darum, erst dann ein Attest in der Praxis des behandelnden Arztes oder der Ärztin anzufordern, wenn ein Impftermin im Impfzentrum vereinbart wurde, am besten erst wenige Tage vor dem vereinbarten Termin. Die Hausarztpraxen haben derzeit aufgrund der Corona-Impfungen und vermehrten Nachfragen in diesem Zusammenhang mit einem hohen Andrang zu tun.

Aktuelles vom 19.04.2021

Seit 19. April können auch Feuerwehreinsatzkräfte (Haupt- und Ehrenamt), die als Ersthelfer in Kontakt mit Patientinnen und Patienten/Verletzen stehen und den Rettungsdienst unterstützen können, aber noch nicht geimpft sind, geimpft werden. Auch Personen, die im Rahmen der Coronabewältigung in Krisenstäben von Kommunen tätig sind, im Rahmen dieser Stäbe ständig in Entscheidungsfindungen eingebunden sind und diese Tätigkeit überwiegend in Präsenz ausgeübt werden muss, können ab dem 19. April geimpft werden. Bescheinigungen der Feuerwehren und der Arbeitgeber müssen vorgehalten werden.

Aktuelles vom 14.04.2021

Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, können nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. 

Unter 60-Jährige, die aufgrund ihrer Impfberechtigung bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, können nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Zweitimpfung nach neun oder zwölf Wochen mit einem so genannten mRNA-Impfstoff erhalten. Damit bleiben alle bereits gebuchten AstraZeneca-Zweitimpftermine gültig. Unter 60-Jährige werden im Impfzentrum bei der Zweitimpfung auf einen vorhandenen mRNA-Impfstoff umgebucht. Dies geschieht direkt vor Ort. Sollte ein mRNA-Impfstoff an diesem Tag nicht zur Verfügung stehen, erhalten die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einen neuen Termin für eine Zweitimpfung. Dies teilte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch (14. April) in Stuttgart mit.

Alle bereits gebuchten AstraZeneca-Zweitimpftermine bleiben gültig

Impfberechtigte unter 60-Jährige: Neue Vermittlungscodes für Terminbuchung anfordern

Impfberechtigte Menschen unter 60 Jahren, die bisher noch keine Impfung erhalten haben und sich online über das Anmeldeportal der KVdigital selbst einen Termin buchen wollen, sollten hierfür unbedingt einen neuen Vermittlungscode anfordern. Mit den alten (vor dem 31. März angeforderten) Vermittlungscodes, die vor der Änderung der Altersempfehlung für AstraZeneca erstellt wurden, werden den unter 60-Jährigen auch weiterhin nur AstraZeneca-Termine angeboten. Da diese Termine in den Impfzentren vor Ort nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden können, könnte in diesen Fällen keine Impfung erfolgen. Informationen zur Corona-Impfung: Standorte der Impfzentren und Antworten auf häufige Fragen

Aktuelles vom 13.04.2021: Impfterminvergabe für alle über 60-Jährigen ab 19. April:

In Baden-Württemberg können sich dann alle Menschen über 60 Jahre gegen das Coronavirus impfen lassen. Da ein großer Andrang zu erwarten ist, sollten über 70-Jährige in dieser Woche noch die Chance nutzen, Termine zu vereinbaren.

Erklärfilm des Landes zur Onlinebuchung eines Impftermines 

Über 80-jährige können sich nun per E-Mail an 80plus@impfzentren-ka.de direkt beim Zentralen Impfzentrum Messe Karlsruhe (ZIZ) sowie dem Kreisimpfzentrum Schwarzwaldhalle (KIZ) melden. Alle weiteren Infos dazu in der Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe vom 13.04.21

Aktuelles vom 31.03.2021 zu Astrazeneca

Baden-Württemberg folgt der Empfehlung der Ständigen Impfkommission: Danach kommt der Impfstoff von AstraZeneca ab 31. März 2021 für über 60-jährige Menschen zum Einsatz sowie als Angebot für Jüngere. Nachdem die Ständige Impfkommission am 30. März 2021 die Impfung mit AstraZeneca aufgrund neuer Fälle von Hirnvenenthrombosen neu bewertet hat, kam die Gesundheitsministerkonferenz der Länder zu folgendem Beschluss:

Der Impfstoff von AstraZeneca kommt, beginnend ab dem 31. März 2021bei

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Den Ländern steht es frei, bereits jetzt auch die 60- bis 69-Jährigen für diesen Impfstoff mit in ihre Impfkampagne einzubeziehen. Dies gibt die Möglichkeit, diese besonders gefährdete und zahlenmäßig große Altersgruppe angesichts der wachsenden dritten Welle nun schneller zu impfen.
  2. Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 („höchste und hohe Priorität“ nach §§ 2 und 3 der Coronavirus-Impfverordnung), die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden, mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen.

zum Einsatz.

Impfzentren

Impfungen werden in unserer Region

  • im Zentralen Impfzentrum in der Messe Karlsruhe auf dem Messegelände in Rheinstetten,
  • und den Kreisimpfzentren: Bruchsal-Heidelsheim, Sulzfeld und Schwarzwaldhalle Karlsruhe

angeboten.

Wir weisen darauf hin, dass keine Möglichkeit besteht, Termine über unser Gesundheitsamt zu vereinbaren. Terminvergaben erfolgen entweder online oder über die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117.

Krankenfahrten zum Impfzentrum

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration einigen sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können.

Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann.

Welcher Personenkreis ist impfberechtigt?

Das Sozialministerium hält hierzu eine Liste der derzeit impfberechtigten Personengruppen in Baden-Württemberg vor. In der Liste sind auch die erforderlichen Bescheinigungen je Personengruppe hinterlegt. Diese Infos werden auch auf dem Impfportal des Landes bereitgestellt.

Mehr Informationen zur Corona-Impfung finden Sie unter folgenden Links:

Aufklärungsmerkblätter für die Impfungen:

Aufklärungsmerkblatt (Robert Koch-Institut) mit Informationen über m-RNA Impfstoffe, auch in leichter Sprache und vielen Übersetzungen

Aufklärungsmerkblatt (Robert Koch-Institut) mit Informationen über den Vektorimpfstoff von Astra Zeneca

Weitere Infos zur Corona-Impfung:

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) (Robert Koch-Institut)

Fragen und Antworten zum Impfen (FAQs) (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Fragen und Antworten zum Impfen (FAQs) (Bundesregierung)

Informationen zur Corona-Impfung (Paul Ehrlich-Institut)

Bitte beachten Sie, dass gerade im Zusammenhang mit der Corona-Impfung zahlreiche Falschinformationen verbreitet werden und gezielte Desinformation stattfindet. Verlassen Sie sich daher nur auf seriöse Medien und offizielle Verlautbarungen der Behörden und Forschungsinstitute. Verbreiten Sie keine Meldungen von unseriösen Quellen weiter.

Arbeitgeberbescheinigung für die Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 CoronaImpfV:
Bescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 CoronaImpfV
Erklärungen zur Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache:

Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen

Anamnese-Fragebogen für die Corona-Schutzimpfung

AUFKLÄRUNGS-MERKBLATT zur Schutzimpfung gegen COVID-19 - mit mRNA-Impfstoffen

Erklärvideo-Angebote in Gebärdensprache zur Corona-Schutzimpfung auf YouTube:

1. Aufklärungsmerkblatt

2. Anamnese- und Einwilligungserklärung

3. Ersatzbescheinigung

4. Leitfaden für Patienten/-innen

5. Infopapier impfzentren

Einreisebestimmungen

1. Coronavirus-Einreiseverordnung Bund

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt ergänzend zu den Quarantäneregelungen der Länder einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten. Das beinhaltet eine generelle Test- und Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr sowie spezielle Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

Wenn Sie sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. 

Übersicht:

Einreise
Einreise


1.1. Regelungen für Flugpassagiere ab 30. März bei Einreise aus dem Ausland

Flugreisende müssen ab dem 30. März vor Abflug dem Beförderer nachweisen, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind und einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen. Die dem Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf grundsätzlich höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik vorgenommen worden sein.

Diese Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus einem Risikogebiet stattfindet. Die neue Test- und Nachweispflicht gilt vorerst bis einschließlich 12.05.2021.

Für alle anderen Einreisenden gelten weiterhin die Regelungen je nach Einstufung des Gebietes als Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet (vgl. Punkt 2 "Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne EQ").

1.2. Frankreich ab 28. März Hochinzidenzgebiet

Der Bund hat Frankreich als Hochinzidenzgebiet eingestuft: Ab 28. März gelten damit verschärfte Einreiseregelungen für alle Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in Frankreich aufgehalten haben. Aufgrund bundesrechtlicher Regelungen gilt grundsätzlich eine zwingende Test- und Nachweispflicht bereits bei Einreise.

Zudem muss man sich vor der Einreise digital anmelden.

Wenn Quarantänepflicht besteht, ist zu beachten, dass man sich in diesem Fall in 10-tägige häusliche Absonderung begeben muss, die nicht durch einen Negativtest verkürzt werden kann. 

Ausnahmen bei Quarantänepflichten für Grenzpendler und Grenzgänger: 

Hier sind wöchentlich zwei Negativtests ausreichend, zudem kann der Test auch unverzüglich nach Einreise durchgeführt werden. Antigen-Schnelltests können in Baden-Württemberg kostenlos durchgeführt werden. Tägliche Grenzpendler sind zudem von der Anmeldepflicht befreit. 

Weitere Infos sowie die häufigsten Fragen mit Antworten sind auf der Webseite der Bundesregierung bereitgestellt.

2. Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne EQ (in der ab 19. April gültigen Fassung)

Allgemein gilt:

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet im Sinne des § 2 Nummer 17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus) eingestuften Gebiet (Risikogebiet) aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.

Das Robert Koch-Institut hat seine Empfehlungen zum Umgang mit geimpften Personen aktualisiert. Daher wurden die Corona-Verordnungen Absonderung, Einreise-Quarantäne sowie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen angepasst. Nachzulesen in der entsprechenden Pressemitteilung vom 16. April. Für die Coronaverordnung Einreise-Quarantäne gelten daher folgende Änderungen:

  • Bei Einreisen aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten besteht dann keine Pflicht zur Quarantäne, wenn der Nachweis, dass vor mindestens 14 Tagen die Gabe der zweiten Impfdosis (bzw. bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson nach der Gabe der ersten und einzigen Impfdosis) mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erfolgt ist, erbracht werden kann.
  • Bei Impfstoffen, die mehr als eine Impfdosis benötigen, gilt die Impfung für Personen, die mit mindestens einer Impfdosis geimpft sind, als abgeschlossen, sofern diese Personen zuvor bereits selbst positiv getestet waren und sie über einen Nachweis über eine durch PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen.
  • Bei Einreise aus Virusvarianten-Gebieten dagegen bleibt es für die ausnahmsweise noch erlaubte Einreise auch bei geimpften Personen bei der Notwendigkeit einer Quarantäne, da die Infektion mit bestimmten besorgniserregenden Virusvarianten zu einer geringeren Wirkung des Impfschutzes führen könnte.
  • Aufgrund des Auftretens neuer besorgniserregender Virusvarianten (wie zum Beispiel P.1), ist es erforderlich, die bislang bereits vorgesehene Ausnahme von der Quarantänepflicht für genesene Personen künftig nicht mehr auf die Einreise aus Virusvarianten-Gebieten zu erstrecken.

Weitere Infos:

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne BW

Häufige Fragen zur Einreise Quarantäne und Tests

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler

Fragen und Antworten bei Einreisen aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten

Risikogebiete

Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie (Auswärtiges Amt)


Engagement während der Coronapandemie

Personelle Unterstützung für Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen - Aufrufaktion des Landes

Sie möchten sich im Rahmen der Pandemiebekämpfung engagieren?

Herzlichen Dank für Ihr Unterstützungsangebot! Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir den Bedarf an administrativen Tätigkeiten bereits gedeckt. Die  weitere Personalplanung erfolgt über die nächsten Wochen und Monate. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir Sie erst nach und nach kontaktieren können. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab.

Kontaktformulare:

Kommunale Impfzentren (KIZ) Heidelsheim und Sulzfeld

Die beiden kommunalen Impfzentren des Landkreises Karlsruhe sind seit 22. Januar in Betrieb. 

Fragen und Antworten zu den kommunalen Impfzentren


2. Häufig gestellte Fragen und Antworten ans/des Gesundheitsamt/es:

Was muss ich bei Selbsttests beachten?

Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.

Das Land Baden-Württemberg hat einen Antwortkatalog aus den häufig gestellten Fragen zu Selbsttests erstellt.

Welche Regelungen gelten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe?

Es gelten von Rechts wegen das Infektionsschutzgesetz des Bundes insbesondere § 28b und die Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg entsprechend den Bekanntmachungen des Gesundheitsamtes:

1. Bekanntmachung vom 23.04.2021

2. Bekanntmachung vom 07.05.2021 (ab 09. Mai 2021, 00:00 Uhr)

Damit ist die Bundesnotbremse im Stadt- und Landkreis Karlsruhe AKTIV und es gelten die Regelungen in Abhängigkeit der jeweiligen Inzidenzwerte. Eine kurze Übersicht dazu finden Sie auf dem gemeinsamen Coronaportal des Stadt- und Landkreises Karlsruhe.

 Die aktuellen Regelungen in Baden-Württemberg auf einen Blick:

Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_1
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_1
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_2
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_2
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_3
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_3
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_4
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_4
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_5
Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Baden-Württemberg ab 24. April_5

Wer wird getestet und wo kann ich mich testen lassen?

Aktuelles vom 03. Mai: 

Schnelltests mit Bescheinigung sind künftig auch direkt beim Dienstleister vor Ort möglich.

Mit der 4. Änderung der Corona-Verordnung können folgende Personen und Stellen das Ergebnis von Schnelltests auf das Coronavirus von nun an offiziell bescheinigen:

  • offizielle Teststellen und Testzentren (darunter auch Apotheken oder Arztpraxen). Hiervon sind insbesondere die Bürgertestungen erfasst, wonach sich jeder Bürger mindestens einmal in der Woche kostenlos testen lassen kann.
  • Arbeitgeber können unter bestimmten Voraussetzungen nun auch Tests im Rahmen der betrieblichen Testung bescheinigen. Diese kann dann als anerkannter Nachweis über ein negatives Testergebnis auf das Coronavirus genutzt werden. Beschäftigte müssen sich so nicht zweimal am Tag testen lassen, falls sie nach der Arbeit beispielsweise noch eine Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten, die eine Testbescheinigung erfordert.
  • Dienstleister, bei denen für die Nutzung der angebotenen Dienstleistung ein negativer Schnelltest erforderlich ist, können unter bestimmten Voraussetzungen vor Ort einen Schnelltest durchführen und für Ihre Kunden/-innen und oder Patienten/-innen eine Bescheinigung über das Ergebnis ausstellen. Diese Bescheinigung gilt dann einerseits als Nachweis für die gewünschte Dienstleistung, andererseits kann sie 24 Stunden lang auch für andere Einrichtungen oder Dienstleistungen mit Testerfordernis genutzt werden.
  • Schulen und Kindertageseinrichtungen haben nun ebenfalls die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen Tests so durchzuführen, dass eine anerkannte Bescheinigung über das Ergebnis ausgestellt werden kann.

Außerhalb dieser Konstellationen können Testergebnisse nicht bescheinigt werden. Im Rahmen der betrieblichen Testungen können z. B. keine Bescheinigungen für Familienangehörige von Beschäftigten ausgestellt werden.

Schulen und Kindertageseinrichtungen, Arbeitgeber sowie Anbieter von Dienstleistungen können zusätzlich zu professionellen Schnelltests, für deren Anwendung eine entsprechende Eignung und Schulung notwendig ist, auch zur Laienanwendung gedachte Selbsttests anbieten und eine Bescheinigung über das Ergebnis ausstellen. Dabei muss die Anwendung von einer geeigneten Person überwacht werden. Die Kriterien zur Eignung der Person werden vom Ministerium für Soziales und Integration festgelegt:

  • Diese Personen müssen zuverlässig und in der Lage sein, die Gebrauchsanweisung des verwendeten Tests zu lesen und zu verstehen,
  • die Testung zu überwachen, dabei die geltenden AHA-Regeln einzuhalten,
  • das Testergebnis ordnungsgemäß abzulesen
  • sowie die Bescheinigung korrekt und unter Angabe aller erforderlichen Angaben und unter Wahrung des Datenschutzes auszustellen.

So ist es nun zum Beispiel möglich, bei einem Friseurbesuch direkt vor Ort einen überwachten Selbsttest durchzuführen, der rechtlich wie ein Schnelltest gewertet wird. Bei einem positiven Ergebnis entsteht eine Absonderungspflicht. Zudem wird dringend geraten, einen positiven Schnelltest mittels eines PCR-Tests überprüfen zu lassen. Den Friseur nur aufzusuchen, um einen Test durchführen zu lassen ist hingegen nicht möglich. Es muss gleichzeitig die Dienstleistung in Anspruch genommen werden.

Kosten

Die Kosten werden weder vom Bund noch vom Land getragen.

Die Dienstleister entscheiden selbst, ob sie die Kosten selbst tragen oder ob diese der Kunde zu tragen hat. Es besteht außerdem keine Pflicht, Tests vor Ort anzubieten. Für Arbeitgeber und Schulen bzw. Kindertageseinrichtungen besteht ebenfalls keine Pflicht, bescheinigungsfähige Tests anzubieten. Werden lediglich Selbsttests angeboten, die nicht von einer geeigneten Person überwacht werden, so können diese nicht bescheinigt werden. Bei einem positiven Testergebnis besteht eine Pflicht, unverzüglich einen PCR-Test durchzuführen, es wird dringend empfohlen, sich bis dahin freiwillig in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte zu vermeiden.

Anwendung von Schnelltests bei:
  • Click and Meet im Einzelhandel (bei Inzidenz 100 bis 150)
  • Besuch von zoologischen und botanischen Gärten
  • Inanspruchnahme der Leistungen von Friseuren oder der Fußpflege
  • Anleitungspersonen im Rahmen der nach Regelung der Notbremse zulässigen Sportausübung
  • Testungen an Schulen
  • Testungen in Betrieben der Fleischwirtschaft oder in der Saisonarbeit der Landwirtschaft sowie
  • Erleichterungen für Testpflichten des Personals von Einrichtungen der Pflege.

Sämtliche Informationen zum Testen, FAQs und das Merkblatt zum Selbststest (auch in verschiedenen Sprachen) sind auf der Homepage des Sozialministeriums abrufbar.

1. Wer wird gestestet?

1.1. Teststrategie des Bundes

Die Testverordnung des Bundes, die Coronavirus-Testverordnung - TestV regelt Ansprüche von Personen auf Testungen in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Verordnung regelt ferner insbesondere die Häufigkeit der Testungen und die Abrechnung der Leistungen sowie deren Vergütung. 

Informationen zur Umsetzung:

Auf den Websiten des Bundesministeriums für Gesundheit wurde ein Fragen-und Antwortkatalog zu Schnell- und Selbsttests zusammengestellt.

Information des Sozialministeriums zu Tests und Nachweisen im Arbeitsumfeld sowie für Anbieter von Dienstleistungen, für deren Inanspruchnahme ein tagesaktueller negativer COVID-19 Schnelltest nach § 4 Absatz 1 Corona-Verordnung vorzulegen ist.

Aktuelles vom 14.04.2021: Unternehmen müssen Tests anbieten

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten künftig Corona-Tests anbieten. Die Bundesregierung verlängert die Corona-Arbeitsschutzverordnung bis zum 30. Juni 2021 und ergänzt sie um eine entsprechende Verpflichtung.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/testpflicht-unternehmen-1888764

1.2. Teststrategie in Baden-Württemberg

Das Testangebot richtet sich vorrangig an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Test-Verordnung hatten. 

Weitere Informationen können der Teststrategie des Landes Baden-Württemberg entnommen werden.

Grenzpendler/-innen selbst:

Das Land übernimmt künftig die Kosten für Testangebote in Baden-Württemberg für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, wenn das betreffende Nachbarland zum sogenannten Hochinzidenzgebiet oder zum Virusvarianten-Gebiet erklärt wird. 

Für den Fall der Einstufung von Nachbarländern als Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet übernimmt das Land Baden-Württemberg künftig die Kosten für Testangebote in Baden-Württemberg für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler. 

Die Einstufung als Risikogebiet beziehungsweise als Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Informationen werden täglich auf der Website des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.

2. Wo kann ich mich testen lassen?

Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über den nachfolgenden Link eine Übersicht der Teststellen als Onlinekarte im Stadt- und Landkreis Karlsruhe aufzurufen. Sofern Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben, teilen Sie uns dies bitte über das entsprechende Formular mit:

3. Service der Apothekenkammer Baden-Württemberg

Apothekensuche für Antigen-Schnelltests

Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?

Allgemein:

Haushaltsangehörige sowie enge Kontaktpersonen von Infizierten unterliegen grundsätzlich einer Absonderungspflicht; hiervon gibt es eine Ausnahme für geimpfte Personen sowie für genesene Personen, soweit die Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Von dieser Ausnahme gibt es wiederum Rückausnahmen:

  • Genesene Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn bei der infizierten Kontaktperson eine besorgniserregende Virusvariante (außer der Variante B.1.1.7) festgestellt wurde. Sind die genesenen Personen allerdings von derselben besorgniserregenden Virusvariante genesen, greift die Ausnahme wieder.
  • Genesene und geimpfte Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn sie typische Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten.
  • Geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Einrichtung für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder geimpfte Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen für die Dauer ihres stationären Aufenthalts sind nicht von der Absonderungspflicht befreit.

Hiervon können Ausnahmen von dem zuständigen Gesundheitsamt gemacht werden.

  • Die Isolationsdauer von positiv getesteten Personen beträgt in allen Fällen 14 Tagen; die Ausnahme für positiv getestete Personen, die nicht mit einer besorgniserregenden Virusvariante infiziert sind, wird gestrichen.
  • Es besteht künftig eine Testpflicht für enge Kontaktpersonen. 

Die Absonderung endet für

1. krankheitsverdächtige Personen mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses, soweit sie nicht zugleich enge Kontaktpersonen oder haushaltsangehörige Personen einer anderen positiv getesteten Person sind,

2. positiv getestete Personen, bei denen die Testung mittels eines PCR-Tests durchgeführt wurde und bei denen Symptome vorlagen, frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit,

3. positiv getestete Personen, bei denen die Testung mittels eines PCR-Tests durchgeführt wurde und die zu keinem Zeitpunkt Symptome hatten, frühestens 14 Tage nach dem Erstnachweis des Erregers.

Die Absonderung endet nach Satz 1 Nummer 2 oder 3 erst, wenn die zuständige Behörde zugestimmt hat. Die zuständige Behörde kann aus wichtigem Grund im Einzelfall Abweichungen von Satz 1 zulassen. § 6 Absatz 2 der CoronaVerordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bleibt unberührt.

Die Absonderung endet für

1. positiv getestete Personen, bei denen die Testung mittels eines Schnelltests durchgeführt wurde und bei denen Symptome vorlagen, frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit,

2. positiv getestete Personen, bei denen die Testung mittels eines Schnelltests durchgeführt wurde und die zu keinem Zeitpunkt Symptome hatten, frühestens 14 Tage nach dem Erstnachweis des Erregers.

Enge Kontaktperson:

Enge Kontaktpersonen sind nach der Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) Personen, die auf Grund eines engeren Kontakts zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person ein höheres Infektionsrisiko haben.

Weitere Infos in der Corona-Verordnung Absonderung

Ein- und Rückreisende:

Personen, die aus einem Risikogebiet eingereist sind, müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direkten Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von 10 Tagen absondern. Sie sind verpflichtet, sich beim zuständigen Ordnungsamt bzw. der zuständigen Ortspolizeibehörde zu melden.

Ausnahmen:

  • Bei Einreisen aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten besteht keine Pflicht zur Quarantäne, wenn der Nachweis erbracht werden kann, dass vor mindestens 14 Tagen die Gabe der zweiten Dosis eines in der EU zugelassenen Impfstoffs erfolgt ist. 
  • Bei Impfstoffen, die mehr als eine Dosis benötigen, gilt die Impfung dennoch nach einer Dosis als abgeschlossen, wenn die betroffene Person zuvor bereits eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht hat und dies mit einem PCR-Test nachweisen kann. 
  • Bei Einreise aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich auch geimpfte Personen in Quarantäne begeben, da die Infektion mit bestimmten besorgniserregenden Virusvarianten zu einer geringeren Wirkung des Impfschutzes führen könnte.
  • Aufgrund des Auftretens neuer besorgniserregender Virusvarianten (wie zum Beispiel P.1), ist es erforderlich, die bislang bereits vorgesehene Ausnahme von der Quarantänepflicht für genesene Personen künftig nicht mehr auf die Einreise aus Virusvarianten-Gebieten zu erstrecken.

Weitere Hinweise zu Einreisenden aus Hochinzidenzgebieten oder Einreisenden aus Virusvariantengebieten siehe Abschnitte "Einreisebestimmungen" und "Corona Verordnung Einreise-Quarantäne".

Wo muss ich eine Maske tragen?

Die allgemeinen Anforderungen bzw. Regelungen zur Maskenpflicht finden Sie unter § 3 der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg:

In folgenden Bereichen müssen alle Personen ab 6 Jahren eine medizinische Maske tragen*:

  • alle Schüler/-innen sowie Lehrer/-innen an Schulen mit Präsenzunterricht sowie Schulhorte und Nachmittags-und Nachhilfe- betreuung
  • Personal in Kitas, Grundschulförderklassen, Horten und Schulkindergärten. Ausnahme: Beim ausschließlichen Kontakt zu Kindern.
  • im öffentlichen Personenverkehr
  • beim Einkaufen
  • in geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind
  • in Arbeits-/Betriebsstätten sowie an Einsatzorten
  • bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen
  • während Veranstaltungen der Religions- ausübung und Beerdigungen
  • im Auto, bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen (Paare gelten als ein Haushalt)
  • in Arztpraxen
  • FFP2/KN95/K95-Maske in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Ausnahme: Personal, das nicht direkt mit Patient/-innen oder Bewohner/-innen in Kontakt ist, ist von der FFP2-/KN95-/N95-Pflicht befreit.

*Ausnahme: Kinder unter 6 Jahre und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können (ärztliche Bescheinigung notwendig).

Hinweis:

die Aufzählungen sind im Abschnitt "Aktuelle Coronaverordnung- Kurzüberblick 1" enthalten!

3. Weitere Infos auf dem Coronaportal von Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

4. Landesportal:

5. Wichtige Hinweise:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand
  • Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe weitere Verhaltensregeln)
  • Tragen Sie beim Einkaufen und im ÖPNV und wo es sonst noch gefordert wird eine medizinische Maske. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein (siehe auch: Wo muss ich eine Maske tragen)

Weitere Verhaltensregeln

Infoflyer: Achten Sie auf die
Infoflyer: Achten Sie auf die

6. Weitere Informationen:

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Sie finden unter diesem Abschnitt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Arbeitsschutzregelungen, zusammengestellt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.  

Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Personen, die über die Corona-Warn-App die Information erhalten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten können sich an eine Arztpraxis oder an das Gesundheitsamt wenden. Dann wird gegebenenfalls ein PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst.

Erklärung zur Corona-Warn-App in Gebärdensprache und Leichter Sprache

Erreger

SARS-CoV-2 (Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ist ein neues Beta-Coronavirus, das Anfang 2020 als Auslöser der COVID-19 Erkrankung identifiziert wurde. Zu den Beta-Coronaviren gehören u.a. auch SARS-CoV und MERS-CoV. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Sie verursachen beim Menschen vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen.

Informationen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und weitere Infos liefert der Steckbrief des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2.

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für häusliche Quarantäne für COVID-19-Erkrankte und -Kontaktpersonen und dem Flyer des Robert- Koch-Instituts entnommen werden.

Informationen des Gesundheitsamtes

Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine ernst zu nehmende Situation. Insgesamt nimmt die Anzahl der Fälle weltweit zu, die Fallzahlen entwickeln sich aber von Staat zu Staat unterschiedlich: Manche Staaten erleben nach vorübergehendem Rückgang einen dritten Anstieg der Fallzahlen, in anderen Ländern gehen die Fallzahlen momentan zurück. In vielen Staaten wurde mit der Impfung der Bevölkerung begonnen, werden die hohen Altersgruppen priorisiert.

Ziel der Anstrengungen in Deutschland ist es, einen nachhaltigen Rückgang der Fallzahlen, insbesondere der schweren Erkrankungen und Todesfälle zu erreichen. Nur wenn die Zahl der neu Infizierten insgesamt deutlich sinkt, können auch Risikogruppen wie ältere Personen und Menschen mit Grunderkrankungen zuverlässig geschützt werden.

Nach einem Rückgang ab Ende Dezember steigen die 7-Tage-Inzidenz und Fallzahlen im Bundesgebiet seit Februar wieder an und beschleunigt sich aktuell, dies betrifft alle Altersgruppen unter 65 Jahren. Ein besonders rascher Anstieg wird bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Schwere Erkrankungen an COVID-19, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, betreffen dabei auch Menschen unter 60 Jahren.

In den meisten Kreisen handelt es sich um ein diffuses Geschehen, sodass oft keine konkrete Infektionsquelle ermittelt werden kann und man von einer anhaltenden Zirkulation in der Bevölkerung (Community Transmission) ausgehen muss. Neben der Fallfindung und der Nachverfolgung der Kontaktpersonen sind daher die individuellen infektionshygienischen Schutzmaßnahmen von herausragender Bedeutung (Kontaktreduktion, AHA + L und bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben).

Zahlreiche Häufungen werden vor allem in Privathaushalten, in Kitas und zunehmend Schulen sowie dem beruflichen Umfeld einschließlich der Kontakte unter der Belegschaft beobachtet. Die Zahl von COVID-19-bedingten Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern nimmt unter anderem aufgrund der fortschreitenden Durchimpfung weiter ab.

Für die Senkung der Neuinfektionen, den Schutz der Risikogruppen und die Minimierung von schweren Erkrankungen ist die Impfung der Bevölkerung von zentraler Bedeutung. Effektive und sichere Impfstoffe sind seit Ende 2020 zugelassen. Da sie noch nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen, werden die Impfdosen aktuell vorrangig den besonders gefährdeten Gruppen angeboten.

Die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und erst wenige Therapieansätze haben sich in klinischen Studien als wirksam erwiesen.

Die Dynamik der Verbreitung einiger neuer Varianten von SARS-CoV-2 (B.1.1.7, B.1.351 und P1) ist besorgniserregend. Diese besorgniserregenden Varianten (VOC) werden auch in Deutschland nachgewiesen, der Anteil der Variante B 1.1.7 nimmt – mit regionalen Unterschieden – rasch zu. Aufgrund der vorliegenden Daten hinsichtlich einer erhöhten Übertragbarkeit der Varianten und potenziell schwererer Krankheitsverläufe trägt dies zu einer schnellen Zunahme der Fallzahlen und der Verschlechterung der Lage bei. Alle Impfstoffe, die aktuell in Deutschland zur Verfügung stehen, schützen nach derzeitigen Erkenntnissen sehr gut vor einer Erkrankung durch die in Deutschland hauptsächlich zirkulierende Variante B.1.1.7, und sie schützen auch vor schweren Erkrankungen durch die anderen Varianten.

Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Aktuelle Informationen zum Geschehen, Fallzahlen, aktualisierte Risikoeinschätzungen bzw. Dokumente und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) werden zeitnah auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.


Informationen und Formulare für Ärzte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Verdachtsfälle, die getestet werden, sollten am Besten über unser Portal online eingepflegt werden.
Dies erfordert bei der ersten Meldung eine einmalige Registrierung und dann bei jeder Meldung die Eingabe der erforderlichen Daten über das Portal statt des bisherigen Ausfüllens des Fax-Fragebogens.

Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!!
1. Anmeldung im Portal des Gesundheitsamts:

Anleitung Ärzte Portal

2. Testanmeldung Zack:

Testanmeldung Corona

3. Meldeformular bei Verdacht, klinischer Diagnose und Tod:

Bitte unbedingt die Anschrift , den Namen und ggf. den Praxisstempel der meldenden Ärztin/ des meldenden Arztes angeben

Und, wenn bekannt, die Telefonnummer und die Mailadresse der betroffenen Person

Corona Meldeformular nach §6 IfSG

Faxnummer: 0721 936 82998

E-Mail: infektionsschutz@gesundheitsamt-karlsruhe.de

4. Meldeformular bei Impfkomplikationen:

Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 4 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

Meldeformular: Verdacht einer Impfkomplikation nach Idem Infektionsschutzgesetz

Nebenwirkungsmeldung durch betroffene Personen:  Seit dem 02.10.2012 ist die Online-Meldung von Nebenwirkungen durch betroffene Personen und deren Angehörige möglich.

5. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung:

https://www.kvbawue.de

6. Antigentests:

Die Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinweis: Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Rettungsdienste müssen vor der eigenverantwortlichen Beschaffung und Nutzung keinen Antrag an das Ministerium für Soziales und Integration stellen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen oder positiven Antigentests

7. Informationen der Ärztekammer:

Homepage

Wir möchten  darauf hinweisen, dass sich die E-Mail Adresse der Ärzteschaft Karlsruhe geändert hat: aerzteschaft-karlsruhe@baek-nb.de

Die Landesärztekammer startet erneut eine Aktion um Kolleginnen und Kollegen, die nicht an der Grundversorgung beteiligt sind, um Unterstützung der Impfzentren zu bitten.

Hier geht es zur Personalvermittlung.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. Sie kann bis zu 14 Tagen betragen.

Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Es können außerdem Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Eine spezielle Therapie oder ein Impfstoff existieren nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch (die Beschwerden werden behandelt).

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Informationen für Erkrankte

Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, wird sich das zuständige Gesundheitsamt, sobald es Ihr Testergebnis vom Labor erhalten hat, schnellstmöglich bei Ihnen melden. Aufgrund der hohen Zahl an positiven Corona-Tests kann dies zurzeit bis zu 48 Stunden dauern.

Sie müssen zuhause bleiben. Warten Sie auf den Anruf des Gesundheitsamts und halten Sie sich an die Quarantänevorgaben, die Sie dann vom Gesundheitsamt bekommen.

Vermeiden Sie, soweit es, geht den Kontakt zu den anderen in Ihrem Haushalt lebenden Personen.

Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge.

Melden Sie sich bitte erst über die Hotline des Gesundheitsamts, wenn das Gesundheitsamt Sie nicht innerhalb von 48 Stunden nachdem Sie ein positives Testergebnis erhalten haben, erreicht hat.

Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts sind Montag bis Freitag von 08.30 bis 16.00 Uhr unter der Hotline Nummer 936-99455 erreichbar.

Kontaktieren Sie einen Arzt, wenn Vorerkrankungen bestehen oder Ihre Beschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber etc.) Wenn Sie einen Arzt benötigen, nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes unter 116 117.

In akuten Notfällen rufen Sie bitte den Notruf unter 112.

Ab Beginn der Beschwerden gilt:

Häusliche Isolation für mindestens 10 Tage. Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden beschwerdenfrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.).

Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt bevor Sie die häusliche Isolation beenden. Für medizinisches Personal gelten besondere Regeln zur Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020. Es wurde ein Online-Portal eingerichtet.

Dieses enthält bereits jetzt Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wirtschaftsförderung

Informationen zur "Überbrückungshilfe III" sowie zu weiteren Hilfsprogrammen der Bundesregierung erhalten Sie auf der Seite

"Corona-Hilfen der Bundesregierung".

Als existenzsichernde Alternative zur "Überbrückungshilfe III" wird zudem die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe für das erste Quartal 2021 fortgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter

"Stabilisierungshilfe HOGA" oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeinde.

(Stand 07.05.2021)