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Informationen zum Coronavirus

1. Aktuelles

Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen kann es derzeit zu Verzögerungen bei der Beantwortung Ihrer Anliegen kommen. Wir bitten um Verständnis!

Viele Fragen lassen sich bereits durch unsere FAQ, auch in englischer Version verfügbar, beantworten:

FAQ des Gesundheitsamtes zu SARS-CoV-2 (deutsche Version)

FAQ Health Departement on SARS-CoV-2 (english version)

Sollten Sie dennoch Fragen zum Coronavirus haben, die bisher nicht beantwortet werden konnten, nutzen Sie unser Online-Kontaktformular:


Sie möchten sich impfen oder testen lassen? Dann nutzen Sie unsere Onlinekarten und finden die aktuellen Angebote!

Ab dem 8. Februar 2022 können sich Impfwillige im Land nun auch von Apothekerinnen und Apothekern gegen Covid-19 impfen lassen. Welche Apotheken die Corona-Impfungen anbieten, können Interessierte auf der Webseite www.lak-bw.de sehen. 

Interaktive Übersichtskarten:


Hinweis:

Die Registrierung einer Teststelle ist derzeit nicht mehr möglich! Bitte informieren Sie sich hierzu über den Abschnitt “Teststellen-Registrierung“.

Sonstiges:

Die Strategie der Impfstützpunkte im Landkreis Karlsruhe am Beispiel der Handelslehranstalt Bruchsal - ein Filmbeitrag von Kraichgau TV auf Landfunker.de

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg

1. Aktuelles

Änderungen zum 02. Mai:

Die Landesregierung hat am 26. April 2022 die  Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung beschlossen.

Folgende Änderungen ergeben sich ab 2. Mai 2022:

  • Verlängerung der Verordnung bis zum 30. Mai 2022.
  • Aufhebung der Maskenpflicht in Zahnarztpraxen, da das Bundesgesundheitsministerium zwischenzeitlich klargestellt hat, dass diese nur in Arztpraxen gelten soll.

Änderungen zum 02. April:

Zum 02. April werden Eckpunkte der weiteren Corona-Strategie in Baden-Württemberg festgelegt, in der alle Möglichkeiten des Infektionsschutzgesetzes genutzt werden.

Das betrifft insbesondere die Anordnung von Masken- und Testpflichten in den in § 28a Absatz 7 IfSG genannten Einrichtungen.

Maskenpflicht:

Die Maskenpflicht soll demnach in folgenden Bereichen gelten:

  • In Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern
  • Im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr
  • In Arztpraxen
  • In Krankenhäusern
  • In Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • In Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • In Dialyseeinrichtungen
  • In Tageskliniken
  • Bei ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen.
  • In voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen, sowie für ambulante Pflegedienste und Unternehmen die dort Dienstleistungen erbringen. Davon ausgenommen sind Angebote zur Unterstützung im Alltag (siehe § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch)
  • In Obdachlosenunterkünften
  • Im Rettungsdienst
Testpflicht:

Die Testpflicht soll dann in folgenden Bereichen weiterhin gelten:

  • In Kindertageseinrichtungen und Schulen nur in folgenden Einrichtungen:
    • SBBZ mit den Förderschwerpunkten GENT und KMENT
    • Schulkindergärten mit entsprechenden Förderschwerpunkten
    • SBBZ mit anderen Förderschwerpunkten und dem Bildungsgang GENT
  • In Krankenhäusern
  • Bei ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen
  • In voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen, sowie für ambulante Pflegedienste und Unternehmen die dort Dienstleistungen erbringen. Davon ausgenommen sind Angebote zur Unterstützung im Alltag (siehe § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch)
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern
  • Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und Maßregelvollzugseinrichtungen sowie anderen Abteilungen oder Einrichtungen, wenn und soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen, insbesondere psychiatrische Krankenhäuser, Heime der Jugendhilfe und für Senioren.

Darüber hinaus wird das Land unterhalb der Verordnungsebene Verlegungsmöglichkeiten unter Nutzung des weiterzuführenden Covid-19-Resource-Board, Arbeitsquarantäne, die Verlagerung von Personal zwischen Standorten und den Einsatz von externem Personal nutzen, um regionale Überlastungen von Gesundheitseinrichtungen zu vermeiden.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/eckpunkte-der-corona-strategie-festgelegt/


2. Weitere Infos

auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg sowie die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung.


Corona-Verordnung "Absonderung" 

Aktuelle Verordnung:

Das baden-württembergische Gesundheitsministerium änderte zum 02. Mai die Corona-Verordnung Absonderung.

Wesentliche Punkte sind:

  • Anpassung der Begriffsbestimmungen in § 1 CoronaVO Absonderung
  • Krankheitsverdächtige Personen sowie Kontaktpersonen (enge Kontaktpersonen und haushaltsangehörige Personen) unterliegen keiner Absonderungspflicht mehr; in §5 wurde eine Empfehlung zur Kontaktreduzierung geregelt.
  • Positiv getestete Personen unterliegen einer 5-tägige Isolationspflicht; die Isolation kann ab dem 5. Tag, sofern eine 48-stündige Symptomfreiheit vorliegt, beendet werden, spätestens jedoch ab dem 10. Tag.
  • Für medizinisches Personal nach §20a Abs 1 Satz 1 IfSG gelten laut §4 Absonderungs-Verordnung gesonderte Regelungen

Das Land hat auf seinen Webseiten zudem FAQ zur Corona-Verordnung Absonderung zusammengestellt. Bei Unklarheiten nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Gesundheitsamt über unser Kontaktformular oder per E-Mail: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de auf.


Coronaschutzimpfung - Termine und Infos

Hier finden Sie eine Übersichtskarte der Impfangebote im Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Aktuelles vom 01.04.2022:

Digitale Informationsveranstaltung - Live-Stream am 05.04.2022 ab 18 Uhr zur Corona-Impfung

 in mehreren Sprachen mit Simultanübersetzung in Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch, Ukrainisch und Gebärdensprache. Besuchen Sie den Live-Stream

Fragen können in beliebiger Sprache vorab zugesendet werden an: frage@dranbleiben-bw.de.

Veranstalter der digitalen Informationsveranstaltung ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg.

Aktuelles vom 31.03.2022:

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoffen von Personen, die mit einem der nicht in der EU zugelassenen Ganzvirusimpfstoffe (CoronaVac, Covilo und Covaxin) oder dem Vektorbasierten Impfstoff Sputnik V vorgeimpft sind.  

Aktuelles vom 28.02.2022:

Impfungen mit dem Novavax-Impfstoff (Nuvaxovid) sind ab Anfang März möglich.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt Nuvaxovid zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierbei sind zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens drei Wochen zu geben. Auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit gibt es weitere Informationen zum Impfstoff Nuvaxovid von Novavax.

Aktuelles vom 08.02.2022:

Apotheken starten Corona-Impfungen Ab dem 8. Februar 2022 können sich Impfwillige im Land nun auch von Apothekerinnen und Apothekern gegen Covid-19 impfen lassen. Welche Apotheken die Corona-Impfungen anbieten, können Interessierte auf der Webseite www.lak-bw.de sehen. 

Aktuelles vom 03.02.2022:

Zweite Auffrischimpfung für bestimmte Personengruppen

Die Landesregierung folgt der aktualisierten Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur zweiten COVID-19-Auffrischimpfung für besonders gefährdete Personengruppen. Dadurch soll der Schutz verbessert und schwere Erkrankungen bei gefährdeten Personen verhindert werden. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 3. Februar 2022

Aktuelles vom 09.12.2021

COVID-19-Impfempfehlung der STIKO für Kinder von 5 bis 11 Jahren

Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und empfiehlt Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen COVID-19. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Weitere Informationen finden sie in der entsprechenden Pressemitteilung der STIKO

Allgemein

Nach der Schließung der baden-württembergischen Impfzentren zum 30. September 2021 werden die Impfungen durch niedergelassene Ärzte/-innen sowie die Betriebsärzteschaft durchgeführt. Zusätzlich kann man sich auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg über die Corona-Karte den Standort der nächstgelegenen Corona-Schwerpunktpraxis anzeigen lassen.

Für eine Übergangszeit von drei Monaten wird es zusätzlich weiterhin 30 Mobile Impfteams in Baden-Württemberg geben, um die niedergelassene Ärzteschaft zu unterstützen – bei der Durchführung von Auffrischimpfungen von immobilen Personen, etwa in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen sowie bei Impfungen an Schulen oder bei offenen Impf-Aktionen

Auf impfen-ka.de finden Sie aktuelle Impfaktionen der Mobilen Impfteams des Städtischen Klinikums Karlsruhe in Karlsruhe. 

Weitere Infos rund ums Thema "Coronaschutzimpfung" stellt das Land unter www.dranbleiben-bw.de zur Verfügung.

#HierWirdGeimpft!

Sie möchten sich impfen lassen, wissen aber nicht, wie Sie in Ihrem Bundesland an einen Impftermin kommen? Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie alle wichtigen Informationen nach Bundesland sortiert, zehn gute Gründe, sich jetzt impfen zu lassen sowie alle wichtigen Unterlagen, die Sie für Ihren Impftermin benötigen.

Impfaktion mit #HierWirdGeimpft organisieren

Sie wollen selbst eine Impfaktion starten und wissen noch nicht, wie? Auch hierzu finden Sie die wichtigsten Informationen und eine Checkliste, die Ihnen bei der Organisation hilft auf der entsprechenden Webseite des Bundesgesundheitsministeriums. Helfen Sie mit Ihrer Impfaktion mit, die Impfkampagne weiter voranzutreiben und damit Menschen zu schützen.

Einreisebestimmungen

Grundsätzlich gilt:

Für Fragen bei Einreisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist das Ordnungsamt bzw. die Ortspolizeibehörde Ihrer Gemeinde zuständig.

Am 3. März trat die „Dritte Änderungsverordnung der Coronavirus-Einreiseverordnung“ in Kraft. Sie erleichtert vor allem Familien das Reisen. Ab diesem Zeitpunkt gilt außerdem, dass Länder, in denen die Omikron-Variante dominiert, künftig nicht mehr als Hochrisikogebiete ausgewiesen werden.

Neuerungen seit dem 20. März:

www.bundesgesundheitsministerium.de

Das Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderer Vorschriften ist am 20. März 2022 in Kraft getreten. Die Regeln für die Einreise nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bleiben inhaltlich zu großen Teilen unverändert. Die Änderungen betreffen die Definition des Genesenennachweises,des Impfnachweises sowie des Testnachweises.

  • Genesenennachweis: Der Genesenennachweis muss gemäß § 2 Nummer 7 Coronavirus-Einreiseverordnung grundsätzlich den in § 22a Absatz 2 Infektionsschutzgesetz dargelegten Kriterien entsprechen.
  • Impfnachweis: Der Impfnachweis muss gemäß § 2 Nummer 9 Coronavirus-Einreiseverordnung grundsätzlich den in § 22a Absatz 1 Infektionsschutzgesetz dargelegten Kriterien entsprechen.
  • Testnachweis: Der Testnachweis muss gemäß § 2 Nummer 6 Coronavirus-Einreiseverordnung den in § 22a Absatz 3 Infektionsschutzgesetz dargelegten Kriterien bzw. den Kriterien in § 2 Nummer 6 b) Coronavirus-Einreiseverordnung entsprechen.
  • Digitale COVID-Zertifikate der EU: Für digitale COVID-Zertifikate der EU nach der Verordnung (EU) 2021/953 stellt die Coronavirus-Einreiseverordnung in § 2 klar, dass diese ebenfalls als Impf-, Genesenen- oder Testnachweis im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung gelten.
Weitere Infos:

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler

Fragen und Antworten bei Einreisen 

Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie (Auswärtiges Amt)


Einrichtungsbezogene Impfpflicht nach § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Entsprechend § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG) besteht für Personen, die in den dort aufgeführten Einrichtungen tätig sind, eine Nachweispflicht über einen Schutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Personen müssen der jeweiligen Einrichtungs-/ Unternehmensleitung folgendes vorlegen:

  • einen Impfnachweis nach § 22a Absatz 1 IfSG oder
  • einen Genesenennachweis nach § 22a Absatz 2 IfSG oder
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass sich die Person im ersten Schwangerschaftsdrittel befinden oder
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass die Person auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden kann.

Liegt der Leitung zu den betroffenen Personen am gesetzlichen Stichtag am 15. März 2022 kein oder kein vollständiger Nachweis vor oder bestehen Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des Nachweises, so hat die Leitung der jeweiligen Einrichtung/ Unternehmen unverzüglich das Gesundheitsamt, in dessen Bezirk sich die jeweilige Einrichtung befindet, darüber zu benachrichtigen (Meldung).

Gemeldete Personen dürfen bis zu einer Entscheidung der Gesundheitsämter weiterhin tätig bleiben. Personen, die nach ab dem 16. März 2022 erstmals in der Einrichtung tätig werden sollen, dürfen dies nur, wenn der Einrichtungsleitung zuvor ein gültiger Nachweis vorgelegt wurde.

Meldungen an das Gesundheitsamt – Zentrales Meldeportal

Die Meldungen an die Gesundheitsämter können ab dem 16. März 2022 erfolgen. Hierzu wird ein datensicheres landesweit einheitliches digitales Meldeportal des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration bereitgestellt.

Der Zugang zum Meldeportal und die erforderliche Authentifizierung der Einrichtungen/ Unternehmen erfolgen über das ELSTER-Unternehmenskonto. Für weitere Informationen wird auf den OnePager »Registrierung & Nutzung von Mein Unternehmenskonto ELSTER-Unternehmenskonto« und auf die entsprechende ELSTER-Informationsseite verwiesen. Falls Sie noch über kein ELSTER-Unternehmenskonto verfügen, finden Sie dort auch Informationen, wie Sie eines erstellen und ein ELSTER-Zertifikat beantragen können (Zeitdauer bis zum Erhalt des Aktivierungscodes ca. 2-5 Tage).

ZUGANG zum digitalen Meldeportal (ELSTER-Zertifikat erforderlich)

Den Zugang und weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Sozialministeriums.

Wie funktioniert das Meldeportal?

Das Sozialministerium stellt für diese Meldungen ein landeseinheitliches und datensicheres digitales Meldeportal bereit, damit zum einen die betroffenen Einrichtungen und Unternehmen ihrer gesetzlichen Benachrichtigungspflicht auf möglichst einfache und sichere Weise nachkommen und zum anderen die Gesundheitsämter diese Meldungen auch entsprechend entgegennehmen und zeitnah verarbeiten können. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Sozialministeriums zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht.

Was brauchen die Einrichtungen/Unternehmen dafür?

Die Authentifizierung erfolgt mit einem ELSTER-Unternehmenskonto. Das kann problemlos auch noch beantragt werden. Auch dazu finden Sie auf der Internetseite des Sozialministeriums weitere Informationen.

Geht es wirklich nur mit ELSTER?

Das Sozialministerium bittet alle meldepflichtigen Einrichtungen und Unternehmen darum, bevorzugt auf das digitale Meldeportal zurückzugreifen und von Meldungen auf anderen Übermittlungswegen, etwa dem Postweg, abzusehen. Der Verwaltungsaufwand auch für die Gesundheitsämter wird durch die digitale Übermittlung der Daten ganz erheblich reduziert.

Und wenn Einrichtungen/Institutionen Hilfe brauchen?

Bei technischen Fragen der Einrichtungen/Unternehmen zur Bedienung des Portals steht ein telefonischer Support unter 0800 / 7 24 20 25 zur Verfügung. Die Hotline erreichen Sie ab sofort von montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie zusätzlich am kommenden Samstag (19. März) von 8 bis 16 Uhr.

Wie lange haben die Unternehmen für die Meldung Zeit?

Nach dem Infektionsschutzgesetz sind die betroffenen Einrichtungen/Unternehmen verpflichtet, „unverzüglich“ das zuständige Gesundheitsamt zu benachrichtigen. Von einer unverzüglichen Meldung ist auszugehen, wenn diese innerhalb von zwei Wochen (ab dem 16. März) erfolgt.

Aus Gründen des Datenschutzes und um einem eventuellen späteren Verwaltungsverfahren des Gesundheitsamtes nicht vorwegzugreifen, bitten wir die Einrichtungsleitungen ausdrücklich von der Zusendung von Nachweisen abzusehen. Das Gesundheitsamt wird auf die gemeldeten Personen zugehen, diese beteiligen und Nachweise anfordern. Die entsprechende Einrichtung und ggf. weitere Beteiligte werden dann ebenfalls angehört.

Weiterführende Informationen

Informationen für Geimpfte und Genesene

Genesenennachweis/Infektionsnachweis

Der Befund des positiven PCR-Tests gilt als Nachweis. Einen QR-Code für Ihr Handy erhalten Sie in einer Apotheke, wenn Sie den Befund des positiven PCR-Tests dort vorlegen.

Digitalisierung der Impfnachweise

Wer die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Das digitale Zertifikat ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Ausweisdokument seine Gültigkeit behält. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis

Nach der Installation einer kostenfreien App (CovPass-App oder Corona-Warn-App) kann der digitale Impfnachweis direkt auf das Smartphone geladen werden. Die Überprüfung des Impfstatus erfolgt mit der CovPassCheck-App. Mit ihr kann der Impfstatus – ähnlich wie der QR-Code eines Flug- oder Bahntickets – gescannt werden.

Weitere Informationen zur CovPass-App sowie Fragen und Antworten zum Digitalen Impfnachweis.

Verlorener Impfnachweis: An wen kann man sich aktuell wenden?

Wer seinen Impfnachweis verloren hat, kann sich an das Impfzentrum oder die Stelle  wenden, bei der man geimpft wurde. Die Daten sind dort hinterlegt, sodass eine erneute Bescheinigung ausgestellt werden kann. Dafür können gegebenenfalls Bearbeitungsgebühren anfallen.

Auch wenn im Impfbuch eventuell Stempel, Datum oder eine Unterschrift vergessen wurden, kann man sich an die Stelle wenden, bei der die Impfung durchgeführt wurde und dies nachtragen lassen.

Auf den Webseiten des Sozialministeriums sind FAQ zu Nachweisen für geimpfte und genesene Personen zusammengestellt.

Allgemein

Menschen, die gegen Covid-19 vollständig geimpft, von einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus genesen sind oder einen positiven Antikörpertest mit anschließenden Impfungen nachweisen können, erhalten bestimmte Erleichterungen. 

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) gilt seit 09. Mai und wurde zuletzt am 14. Januar 2022 geändert.

Teststellen-Registrierung

Im Rahmen seines gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 TestV pflichtgemäß auszuübenden Ermessens hat das Gesundheitsamt des Landratsamtes Karlsruhe als zuständige Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes entschieden, vorläufig keine weiteren Beauftragungen von Leistungserbringern gem. § 6 Abs. 2 TestV auszusprechen.

Dies begründet sich folgendermaßen:

Der Bedarf an Teststellen ist im Kreisgebiet gedeckt. Im Landkreis Karlsruhe hat das Gesundheitsamt bisher 1.150 Teststellen mit der Leistungserbringung nach § 6 TestV beauftragt. Dabei sind diese so im Kreisgebiet verteilt, dass aus Sicht des Gesundheitsamtes nicht die Besorgnis besteht, dass den Bürgerinnen und Bürgern der Zugang zu einer in zumutbarer Entfernung liegenden Teststelle für die Verwirklichung ihres Anspruchs aus § 1 TestV verwehrt bleibt. Der Zweck der (kostenfreien) Testung auf das SARS-CoV-2-Virus, welcher sich im Infektionsschutz, insbesondere im frühzeitigen Erkennen von einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus und einer damit einhergehenden Verhinderung der Weiterverbreitung der COVID-19 Krankheit begründet, kann mit den im Landkreis zur Verfügung stehenden Teststellen hinreichend und vollumfänglich gedeckt werden.

Das Gesundheitsamt überprüft die Bedarfsdeckung mit Teststellen im Kreisgebiet fortlaufend und wird, sollte sich an einzelnen Orten im Kreisgebiet oder auch generell weiterer Bedarf an Teststellen ergeben, erneut Beauftragungen aussprechen.


2. Häufig gestellte Fragen und Antworten ans/des Gesundheitsamt/es:

Was gilt im Stadt- und Landkreis Karlsruhe?

Es gilt von Rechts wegen die Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg.

Die jeweiligen Inzidenzwerte können ebenso der Startseite des gemeinsamen Coronaportals entnommen werden. 

Für den Schul- und Kitabetrieb im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind die Regelungen der Verordnungen des Kultusministeriums über den Schulbetrieb bzw. Kitabetrieb unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Schule und Corona-Verordnung Kita) in der jeweils geltenden Fassung zu beachten.

Weitere Informationen können der FAQ-Seite des Kultusministeriums entnommen werden

Positiv getestet und was nun?

Änderungen bei der Fall- und Kontaktpersonennachverfolgung  

Allgemein:

Im Falle eines positiven Coronatests werden Sie nicht mehr vom Gesundheitsamt angerufen. Dennoch gilt die entsprechende Absonderungspflicht. Bitte informieren Sie Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige über Ihr positives Testergebnis. Für diese Personen wird eine Kontaktreduzierung von 10 Tagen empfohlen.

Alle relevanten Informationen finden Sie auf unserer Corona-Seite. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, verwenden Sie bitte unser Kontaktformular.

Als weitere Kontaktmöglichkeiten können Sie sich per Mail an: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de oder telefonisch an die Hotline der Stadt Karlsruhe und des Landratsamts Karlsruhe unter: 0721 936 - 99 455 (Montag bis Donnerstag: 8.30 - 16 Uhr, Freitag: 8.30 bis 13 Uhr) wenden.

Wichtig: Bitte hinterlassen Sie eine Rückruf-Nummer!

Das Land hat hierzu wichtige Merkblätter zur Verfügung gestellt:

Mein Selbsttest ist positiv - Was muss ich jetzt tun?

Mein Schnelltest ist positiv - Was muss ich jetzt tun?

Mein PCR-Test ist positiv - Was muss ich jetzt tun?

 


Wer wird getestet und wo kann ich mich testen lassen?

Übersichtskarte der Teststellen im Stadt und Landkreis Karlsruhe:

Aktuelles :

Neue Testverordnung des Bundes zum 30.03.2022 in Kraft getreten: Corona-Tests bis 30.06.2022 kostenlos

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich weiterhin kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Damit hat jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche – und dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Die haufigsten Fragen und Antworten zu den Corona-Tests sind auf der Webseite der Bundesregierung zusammengefasst.

Grundsätzliches:

Bis zum Erhalt des Ergebnisses wird dringend empfohlen, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Die eigene Wohnung sollte nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen verlassen werden. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung.

Die Kostenübernahme für PCR-Tests (z.B. nach positivem Schnelltest) durch den ÖGD (öffentlichen Gesundheitsdienst) erfolgt nur bei Entnahme an Teststellen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gelistet sind und mit der KV abrechnen. Kontaktpersonen von positiv PCR-getesteten Personen benötigen zur Kostenübernahme ein Anschreiben vom Gesundheitsamt.

Diese finden sich auf folgender Karte:

https://www.kvbawue.de/index.php?id=1102

Sämtliche Informationen zum Testen, FAQs und das Merkblatt zum Selbsttest (auch in verschiedenen Sprachen) sind auf der Homepage des Sozialministeriums abrufbar.

1. Wer wird gestestet?

1.1. Teststrategie des Bundes

In der Ersten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung als auch in der Zweiten Verordnung werden Ansprüche von Personen auf Testungen in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 geregelt. Die Verordnung regelt ferner insbesondere die Häufigkeit der Testungen und die Abrechnung der Leistungen sowie deren Vergütung.

Auf den Webseiten des Bundesministeriums für Gesundheit wurden Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests zusammengestellt.

1.2. Teststrategie in Baden-Württemberg

Der Einsatz von Schnelltests gehört zu den wesentlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Mit der Änderung der Corona-Verordnung wird klargestellt, welche Personen und Stellen das Ergebnis von Schnelltests auf das Coronavirus von nun an offiziell bescheinigen können.  

Weitere Infos auf den Webseiten der Landesregierung.

2. Wo kann ich mich testen lassen?

Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über den nachfolgenden Link eine Onlinekarte der Teststellen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe aufzurufen. Sofern Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben, teilen Sie uns dies bitte über das entsprechende Formular mit:

Die Onlinekarte der Teststellen ist auf dem gemeinsamen Coronaportal auch als Liste abrufbar. 

3. Service der Apothekenkammer Baden-Württemberg

Apothekensuche für Antigen-Schnelltests


Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?

Infos hierzu sind im Abschnitt "Corona-Verordnung "Absonderung" aufgeführt

Wie erhalte ich eine Quarantäne-Bescheinigung?

Gemäß der neuen Corona-Verordnung Absonderung stellen die Ordnungsämter keine
Absonderungsbescheinigungen mehr aus. Für das Entschädigungsverfahren müssen sie über ihren Arbeitgeber das positive Testergebnis einreichen. Für den Zeitraum ihrer Absonderung kann dieser eine Entschädigung beim Regierungspräsidium nach dem Infektionsschutzgesetz (§§ 56, 57 und 58 Infektionsschutzgesetz) beantragen.

Weitere Informationen:

Landesportal Baden-Württemberg, in den FAQ zu Entschädigungen nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) / Verdienstausfall wegen Absonderung

Informationsportal Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz.

Darüber hinaus können Sie sich per E-Mail oder per Telefon an die hierfür zuständigen Behörden werden:

Karlsruhe: 0721 926 - 8828 / entschaedigung-ifsg@rpk.bwl.de 

3. Weitere Infos auf dem Coronaportal von Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

4. Landesportal:

Fragen zum Thema Coronavirus in Baden-Württemberg – zu Infektionszahlen, der Rechtsverordnung und anderes beantwortet auch der Digitale Ansprechpartner:


5. Weitere Informationen:

Alltags-Tipps in der Corona-Pandemie

Das Robert Koch-Institut hat eine Übersicht mit Tipps im Alltag zum Verhalten während der Corona-Pandemie erstellt.

Flyer: Verhaltenstipps für das Frühjahr 2022

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Die neugefasste Corona-Arbeitsschutzverordnung trat am 20. März in Kraft und gilt bis einschließlich 25. Mai 2022.

Die Verordnung sieht vor, dass Basisschutzmaßnahmen in betrieblichen Hygienekonzepten unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehen sowie besonderer tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren festgelegt werden sowie Beschäftigte bei der Wahrnehmung von Impfangeboten zu unterstützen.

Weitere Informationen auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.


Corona-Warn-App

1. Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwillig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Personen, die über die Corona-Warn-App die Informationen erhalten, dass sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, haben einen Anspruch auf eine Testung. Hierzu wenden Sie sich an ihren Arzt oder eine offizielle Schnellteststation in ihrer Nähe. Bei weiteren Fragen verwenden Sie unser Kontaktformular oder schreiben uns eine Email: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de

Erklärung zur Corona-Warn-App in Gebärdensprache und Leichter Sprache

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person den Absonderungsort nicht verlässt und innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den dort lebenden Personen weitgehend vermeidet.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für häusliche Quarantäne für COVID-19-Erkrankte und -Kontaktpersonen und dem Flyer des Robert- Koch-Instituts entnommen werden.

Informationen des Gesundheitsamtes

1. Allgemein

Maßstab für inzidenzabhängige Maßnahmen sind die Daten des Robert Koch-Institutes bzw. des Landesgesundheitsamtes. Die Bekanntmachung erfolgt durch das Gesundheitsamt. 

Das Robert Koch-Institut hält auf seiner Homepage einen aktuellen Lage- und Situationsbericht zu COVID-19 innerhalb Deutschlands vor. 

Das Landesgesundheitsamt hält auf seinen Webseiten aktuelle Lageberichte COVID-19 für Baden-Württemberg vor. 

2. CLUE-Studie

Studienzeitraum 15.02. – 15.05.2022
Umfrage zum Bedarf an Hilfsangeboten bzw. Lücken im deutschen Gesundheitssystem für Post-/Long-COVID Patienten/-innen

Erfragt werden Erfahrungen und in Anspruch genommenen Leistungen des deutschen Gesundheitssystems. Da eine Vielzahl von Patienten/-innen weiterhin nach ihrer Infektion an physischen und psychischen Beschwerden leiden, ist es Ziel, möglichen Bedarf und Lücken bei der Nachsorge einer COVID-19-Infektion im deutschen Gesundheitssystem aufzudecken. Die Befragung beansprucht 20 – 30 Minuten an Zeit.

An wen richtet sich die Umfrage?

Personen ab 18 Jahren, die

  • in der Vergangenheit an einer COVID-19-Infektion erkrankt waren und
  • nach der akuten Phase in Deutschland gelebt haben oder
  • in Deutschland wegen einer COVID-19-Infektion behandelt wurden.
Wie kann ich teilnehmen?

Den Link zu der Umfrage und weitere Informationen finden auf der Webseite des Universitätsklinikums Bonn.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Studienverantwortliche Frau Widmann (Leitende Neuropsychologin) unter Angabe Ihrer Kontaktdaten per E-Mail: catherine.widmann@ukbonn.de

Weitere Informationen

zur CLUE-Studie gibt es im Flyer in deutscher und englischer Sprache:

3. Langzeitstudie „CogniCovid19“

Forschungsprojekt untersucht kognitive Leistungsfähigkeit nach Corona-Infektion

Möchten Sie einen Beitrag zur Erforschung der Auswirkungen einer Infektion mit SARS-CoV-2 auf die kognitive Leistungsfähigkeit (z.B. Beeinträchtigungen des Arbeits- und Langzeitgedächtnisses) leisten?

Gesucht sind interessierte Personen ab 18 Jahren, die noch nicht positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, als auch Personen, die bereits eine nachgewiesene Infektion überstanden haben. Innerhalb einer groß angelegten Langzeitstudie „CogniCovid19“ will die Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg (Bereich Kognitive Neurowissenschaften) untersuchen, inwiefern eine Infektion mit SARS-CoV-2 die kognitiven Funktionen verändert. Dabei sollen sowohl die kurzfristigen Beeinträchtigungen unmittelbar nach einer Infektion betrachtet werden als auch die längerfristigen Auswirkungen, die über Monate hinweg bestehen bleiben oder erst mit deutlicher Verzögerung auftreten.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt „CogniCovid19“ finden Sie im Flyer und in der Pressemitteilung der SRH Hochschule Heidelberg.

Informationen und Formulare für Ärzte

Hinweis des Gesundheitsamtes:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Verdachtsfälle, die getestet werden, sollten am Besten über unser Portal online eingepflegt werden.
Dies erfordert bei der ersten Meldung eine einmalige Registrierung und dann bei jeder Meldung die Eingabe der erforderlichen Daten über das Portal statt des bisherigen Ausfüllens des Fax-Fragebogens.

Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!!
1. Anmeldung im Portal des Gesundheitsamts:

Anleitung Ärzte Portal

2. Testanmeldung ZAC:

Die ZAC Karlsruhe bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Die ZAC Bruchsal wird zum 01.07.2021 komplett geschlossen

3. Meldeformular bei Verdacht, klinischer Diagnose und Tod:

Bitte unbedingt die Anschrift , den Namen und ggf. den Praxisstempel der meldenden Ärztin/ des meldenden Arztes angeben

Und, wenn bekannt, die Telefonnummer und die Mailadresse der betroffenen Person

Corona Meldeformular nach §6 IfSG

Faxnummer: 0721 936 82998

E-Mail: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de

4. Meldeformular bei Impfkomplikationen:

Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 4 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

Meldeformular: Verdacht einer Impfkomplikation nach Idem Infektionsschutzgesetz

Nebenwirkungsmeldung durch betroffene Personen:  Seit dem 02.10.2012 ist die Online-Meldung von Nebenwirkungen durch betroffene Personen und deren Angehörige möglich.

5. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung:

https://www.kvbawue.de

6. Antigentests:

Die Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinweis: Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Rettungsdienste müssen vor der eigenverantwortlichen Beschaffung und Nutzung keinen Antrag an das Ministerium für Soziales und Integration stellen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen oder positiven Antigentests

7. Informationen der Ärztekammer:

Homepage

Wir möchten  darauf hinweisen, dass sich die E-Mail Adresse der Ärzteschaft Karlsruhe geändert hat: aerzteschaft-karlsruhe@baek-nb.de

Die Landesärztekammer startet erneut eine Aktion um Kolleginnen und Kollegen, die nicht an der Grundversorgung beteiligt sind, um Unterstützung der Impfzentren zu bitten.

Hier geht es zur Personalvermittlung.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. Sie kann bis zu 14 Tagen betragen.

Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Es können außerdem Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Mittlerweile sind in der EU fünf Impfstoffe zugelassen, dabei handelt es sich um die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna, sowie um die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson. Ebenso wurde der Totimpfstoff Nuvaxovid des US-Herstellers Novavax zugelassen. Zurzeit sind verschiedene Therapieansätze in der Erprobung.

Weiterführende Informationen:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/

Zu speziellen Fragen von Familien im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/familien/

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Informationen für Erkrankte

  • Vermeiden Sie, soweit es, geht den Kontakt zu den anderen in Ihrem Haushalt lebenden Personen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge.
  • Kontaktieren Sie einen Arzt, wenn Vorerkrankungen bestehen oder Ihre Beschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber etc.) Wenn Sie einen Arzt benötigen, nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes unter 116 117.
  • In akuten Notfällen rufen Sie bitte den Notruf unter 112.
  • Ab Beginn der Beschwerden gilt:
    • Häusliche Isolation - Dauer der Isolation laut Abschnitt “Corona-Verordnung Absonderung“. Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden beschwerdefrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.).

Wenn Sie Fragen zu Ihrem positiven Testergebnis haben, nehmen sie Kontakt mit dem Gesundheitsamt über unser Kontaktformular oder unter:infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de auf.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Aktualisierung vom 15.09.2021:

Die Entschädigung, die bislang bei Verdienstausfall gewährt wurde, entfällt nach der seit 15. September geltenden Regelung, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. Dies gilt auch für nicht geimpfte Kontaktpersonen, die in Quarantäne müssen.

Wer das ausreichend verfügbare Impfangebot freiwillig verstreichen lässt, muss künftig damit rechnen, für Absonderungen, die zeitlich nach dem 15. September 2021 liegen, keine Entschädigung mehr zu erhalten. Dies gilt nicht, wenn eine Schutzimpfung etwa aus medizinischen Gründen nicht in Anspruch genommen werden kann oder wenn die Absonderung im Einzelfall trotz eines gültigen Status als immunisierte Person erfolgt.

Weitere Informationen können den Webseiten des Sozialministeriums entnommen werden.

Verordnung der Landesregierung zur Form der Antragstellung nach den §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes

Diese Verordnung gilt ab dem 1. Juni 2021.

Wenn eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde oder wenn Eltern wegen pandemiebedingter Schul- und Kitaschließungen Verdienstausfälle haben, kann eine Entschädigung ausbezahlt werden. Entsprechende Anträge können künftig nur noch online gestellt werden. Eine Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes macht es den Ländern möglich, die Antragstellung nur noch online anzubieten – davon macht Baden-Württemberg nun Gebrauch. Neue Papieranträge werden künftig nur noch in Ausnahmefällen bearbeitet. 

Schon seit dem Frühjahr 2020 können in Baden-Württemberg Anträge auf Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz über das Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Dieses enthält Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

FAQ zu den Entschädigungsverfahren (Landesportal Baden-Württemberg):

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-entschaedigungen/

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene auch direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden. 

Karlsruhe: 0721 926 - 8828 / entschaedigung-ifsg@rpk.bwl.de

Verordnung der Landesregierung zur Form der Antragstellung nach den §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes sowie Begründung: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/#c124504

Weitere Informationen des Bundesgesundheitsministeriums.

Wirtschaftsförderung

Informationen zur "Überbrückungshilfe III" sowie zu weiteren Hilfsprogrammen der Bundesregierung erhalten Sie auf der Seite

“Corona-Hilfen der Bundesregierung“.

Unternehmen und Soloselbständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleistungsunternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung und Sportvereine mit ihrem steuerpflichtigen, wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb können den Tilgungszuschuss Corona II beantragen.

Für Unternehmen und Selbstständige, welche in Folge der Pandemie in ihrem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht sind, bei welchen jedoch nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Ländern und Kommunen greift, kann das Land Härtefallhilfen gewähren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der gemeinsamen Antrags- und Informationsplattform der Länder oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeinde.

(Stand 03.05.2022)