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Informationen zum Coronavirus

1. Aktuell

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg

1. Aktuelles

Weitere Lockerungen und Erleichterungen ab 7. Juni

Angesichts der sinkenden Inzidenzen in vielen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung weitere Lockerungen und Erleichterungen in vielen Bereichen beschlossen. Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung gelten ab 07. Juni.

Die Verordnung sieht – abhängig vom Infektionsgeschehen – weitere Lockerungen und Erleichterungen in vielen Bereichen vor, beispielsweise bei der Testpflicht.

Die Maßnahmen, Öffnungsschritte und Lockerungen ab 07. Juni (mit gesetzmäßig festgestellten Inzidenzwerten unter 100, 50 bzw. unter 35 ) auf einen Blick:

Stufenplan_1
Stufenplan_1
Stufenplan_2
Stufenplan_2
Stufenplan_3
Stufenplan_3
Stufenplan 4
Stufenplan 4
Stufenplan 5
Stufenplan 5

Die Corona-Verordnung sowie weitere Corona-Verordnungen können auch in anderen Sprachen auf der Landes-Webseite abgerufen werden.

Regelungen für die Schulen erfolgen künftig überwiegend über die Corona-Verordnung Schule des Kultusministeriums.

2. Weitere Infos

auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg sowie die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung.


Bundesnotbremse und Infektionsschutzgesetz

Das regelt die Bundes-Notbremse

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt eine Inzidenz von 100, werden dort künftig bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen. Das geänderte Infektionsschutzgesetz ist nun in Kraft getreten. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen.


Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse
Bundesregelungen zur Notbremse


Vielzahl von Maßnahmen zur Kontaktreduzierung

Die bundesweite Notbremse sieht nun eine Vielzahl von Maßnahmen vor, um bei einem erhöhten Infektionsgeschehen Kontakte deutlich zu reduzieren und die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Diese Maßnahmen sind im neu eingefügten §28b des Infektionsschutzgesetzes zu finden. Die meisten Instrumente sind vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits bekannt, da sie auch schon bisher von Bund und Ländern zur Pandemiebekämpfung vereinbart wurden.  

Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: 

Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 

Öffnungen von Geschäften: 

Auch bei einer hohen Inzidenz wird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen verlässlich sichergestellt. Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. Bei einer Inzidenz unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.

Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: 

Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.

Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: 

Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden.  Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen. 

Ausgangsbeschränkungen:

Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, dass Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: 

Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher wichtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.

Homeoffice:

Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.


Corona-Verordnung "Absonderung" 

Seit dem 22. Mai gilt in Baden-Württemberg die aktualisierte Corona-Verordnung Absonderung.

Die Verordnung enthält einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg, wonach sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben müssen. Sie sollten sich also sofort und ohne Umwege nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und dort möglichst keinen Besuch empfangen. Dadurch sollen mögliche weitere Ansteckungen oder Übertragungen besser verhindert sowie eine Entlastung der Gesundheitsämter erreicht werden.

Das Robert Koch-Institut hat seine Empfehlungen zum Umgang mit geimpften Personen aktualisiert. Daher wurden die Corona-Verordnungen Absonderung, Einreise-Quarantäne sowie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen angepasst. Nachzulesen in der entsprechenden Pressemitteilung vom 16. April. 

Für die Coronaverordnung Absonderung gelten folgende Änderungen:

  • Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.
  • Die Isolationsdauer von positiv getesteten Personen beträgt in allen Fällen 14 Tage.
  • Enge Kontaktpersonen und haushaltsangehörige Personen haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme über die eigene Absonderungspflicht durchgeführt werden.
  • Haushaltsangehörige sowie enge Kontaktpersonen von Infizierten unterliegen grundsätzlich einer Absonderungspflicht.
  • Eine Ausnahme gilt für geimpfte Personen sowie für genesene Personen, soweit die Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt.

Diese Ausnahme gilt nicht für:

  • genesene Personen, wenn beim Primärfall eine besorgniserregende Virusvariante, mit Ausnahme der Variante B.1.1.7, festgestellt wurde und die haushaltsangehörige Person nicht von derselben Virusvariante genesen ist
  • genesene und geimpfte Personen, die zum Zeitpunkt der Kenntnisnahme typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen
  • geimpfte Bewohner/-innen einer stationären Einrichtung für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf
  • geimpfte Patienten/-innen in Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen für die Dauer ihres stationären Aufenthalts;

Hiervon können Ausnahmen von dem zuständigen Gesundheitsamt gemacht werden.

Corona-Verordnung Absonderung und häufig gestellte Fragen und Antworten


Coronaschutzimpfung - Termine und Infos

Aktuelles vom 10.06.2021

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis einschließlich 17 Jahren mit ihren Empfehlungen Klarheit geschaffen. Die STIKO empfiehlt die Impfung nicht allgemein für alle Kinder und Jugendlichen von 12 bis einschließlich 17 Jahren, sondern nur dann, wenn bestimmte Vorerkrankungen vorliegen oder enge Kontaktpersonen der Kinder und Jugendlichen selbst nicht oder nicht ausreichend durch eine Impfung geschützt werden können. Kinder und Jugendliche, die unter die von der STIKO genannten Bedingungen fallen (Vorerkrankungen etc.), können in Baden-Württemberg in den Impfzentren und Arztpraxen geimpft werden.

Für Kinder und Jugendliche, die gesund sind und unter keine der weiteren genannten Gruppen fallen, ist eine Impfung nach den Empfehlungen der STIKO grundsätzlich ebenfalls möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings immer eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Analyse und ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung zu empfehlen ist und damit vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt/Ärztin. Die Impf-Ärzte, etwa in den Impfzentren, sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung.

Aktuelles vom 07.06.2021

Aufhebung der Impfpriorisierung in den Impfzentren 

Seit dem 7. Juni können alle erwachsenen Personen unabhängig von Alter, Vorerkrankungen und Beruf ohne weitere Voraussetzungen einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren. Allerdings werden wegen der weiterhin begrenzten Impfstoffverfügbarkeit nicht sofort alle Impfwilligen im Juni geimpft werden können.

Weitere Infos auf dem Landesportal.

Aktuelles vom 09.06.2021

Menschen, die bereits eine erste Impfung erhalten haben und aus triftigem Grund, wie etwa einer Erkrankung, Krankenhausaufenthalt oder Quarantäne, zum Zweittermin verhindert sind, können sich per E-Mail an zweittermin-impfen@sm.bwl.de wenden.

Aktuelles vom 01.06.2021

Wer über 60 Jahre alt ist und noch keine Impfung gegen das Corona-Virus erhalten hat, kann sich nun per E-Mail direkt bei den Karlsruher Impfzentren anmelden. Sofort ist hierfür die Adresse 60plus@impfzentren-ka.de aktiv. Alle Personen, die die Altersvoraussetzung erfüllen, werden hier direkt mit einem Impftermin versorgt. Aufgrund des weiterhin knappen Impfstoffs kann eine Terminvergabe allerdings erst im Laufe der kommenden Wochen erfolgen.

Aktuelles vom 19.05.2021

Mitteilung Kassenärztliche Vereinigung 

Impfpraxen am Limit – Aktuell keine Erstimpfungen möglich

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg weist darauf hin, dass in den Arztpraxen aktuell keine Termine für Erstimpfungen vergeben werden können.
Der stv. Vorsitzende der Organisation, Dr. Johannes Fechner, bittet die Patientinnen und Patienten daher dringend, von Terminanfragen für Impfungen in den Praxen abzusehen. „Die Haus- und Facharztpraxen in Baden-Württemberg werden von Telefonanrufen Impfwilliger überrannt. Die Aufhebung der Priorisierung in den Arztpraxen lässt die Menschen auf einen rasche Corona-Impfung hoffen. Aktuell sind aber keine Erstimpfungen möglich, weil kein Impfstoff zur Verfügung steht und die Kapazitäten für die Zweitimpfungen benötigt werden:
„Rufen Sie daher bitte für Impftermine nicht in den Arztpraxen an, Sie blockieren die Telefonleitungen.“

Impfzentren in unserer Region

  • Zentrales Impfzentrum in der Messe Karlsruhe auf dem Messegelände in Rheinstetten,

  • Kreisimpfzentren: Bruchsal-Heidelsheim, Sulzfeld und Schwarzwaldhalle Karlsruhe

Wir weisen darauf hin, dass keine Möglichkeit besteht, Termine über unser Gesundheitsamt zu vereinbaren. Terminvergaben erfolgen entweder online oder über die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117.

Krankenfahrten zum Impfzentrum

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration einigen sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können.

Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann.

Mehr Informationen zur Corona-Impfung finden Sie unter folgenden Links:

Aufklärungsmerkblätter für die Impfungen:

Aufklärungsmerkblatt (Robert Koch-Institut) mit Informationen über m-RNA Impfstoffe, auch in leichter Sprache und vielen Übersetzungen

Aufklärungsmerkblatt (Robert Koch-Institut) mit Informationen über den Vektorimpfstoff von Astra Zeneca

Weitere Infos zur Corona-Impfung:

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) (Robert Koch-Institut)

Fragen und Antworten zum Impfen (FAQs) (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Fragen und Antworten zum Impfen (FAQs) (Bundesregierung)

Informationen zur Corona-Impfung (Paul Ehrlich-Institut)

Bitte beachten Sie, dass gerade im Zusammenhang mit der Corona-Impfung zahlreiche Falschinformationen verbreitet werden und gezielte Desinformation stattfindet. Verlassen Sie sich daher nur auf seriöse Medien und offizielle Verlautbarungen der Behörden und Forschungsinstitute. Verbreiten Sie keine Meldungen von unseriösen Quellen weiter.

Arbeitgeberbescheinigung für die Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 CoronaImpfV:

Bescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 CoronaImpfV

Erklärungen zur Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache:

Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen

Anamnese-Fragebogen für die Corona-Schutzimpfung

AUFKLÄRUNGS-MERKBLATT zur Schutzimpfung gegen COVID-19 - mit mRNA-Impfstoffen

Erklärvideo-Angebote in Gebärdensprache zur Corona-Schutzimpfung auf YouTube:

1. Aufklärungsmerkblatt

2. Anamnese- und Einwilligungserklärung

3. Ersatzbescheinigung

4. Leitfaden für Patienten/-innen

5. Infopapier impfzentren

Einreisebestimmungen

Grundsätzlich gilt:

Für Fragen bei Einreisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist das Ordnungsamt bzw. die Ortspolizeibehörde Ihrer Gemeinde zuständig.

Die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne Baden-Württemberg wurde zum 13. Mai von der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes abgelöst. Damit gelten bundesweit einheitliche Regelung für die Ein- und Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland. 

Bundesregierung: Coronavirus-Einreiseverordnung

Wenn Sie sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie unter

Digitale Einreiseanmeldung

die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an.

Übersicht:

Einreise
Einreise

Information für Geimpfte und Genesene:

Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet. Eine Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie auf den Webseiten des Robert-Koch Institutes. 

Weitere Infos:

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler

Fragen und Antworten bei Einreisen aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten

Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie (Auswärtiges Amt)


Engagement während der Coronapandemie

Personelle Unterstützung für Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen - Aufrufaktion des Landes

Sie möchten sich im Rahmen der Pandemiebekämpfung engagieren?

Herzlichen Dank für Ihr Unterstützungsangebot! Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir den Bedarf an administrativen Tätigkeiten bereits gedeckt. Die  weitere Personalplanung erfolgt über die nächsten Wochen und Monate. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir Sie erst nach und nach kontaktieren können. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab.

Kontaktformulare:

Kommunale Impfzentren (KIZ) Heidelsheim und Sulzfeld

Die beiden kommunalen Impfzentren des Landkreises Karlsruhe sind seit 22. Januar in Betrieb. 

Fragen und Antworten zu den kommunalen Impfzentren


Informationen für Geimpfte und Genesene

Digitaler Impfnachweis

Ab 14. Juni werden in den Impfzentren Baden-Württemberg nach der Zweitimpfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Diese können dann mittels QR-Code von Smartphone-Apps ausgelesen werden, sodass der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden muss. Bürger/-innen, die bereits beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post zugeschickt.

Wer die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen werden ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können. Das digitale Zertifikat ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Ausweisdokument seine Gültigkeit behält. Teilnehmende Apotheken kann man in den kommenden Tagen online unter "Mein Apothekenmanager" finden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis.

Nach der Installation einer kostenfreien App (CovPass-App oder Corona-Warn-App) kann der digitale Impfnachweis direkt auf das Smartphone geladen werden. Die Überprüfung des Impfstatus erfolgt mit der CovPassCheck-App. Mit ihr kann der Impfstatus – ähnlich wie der QR-Code eines Flug- oder Bahntickets – gescannt werden.

Weitere Informationen zur CovPass-App.

Allgemein

Menschen, die gegen Covid-19 vollständig geimpft oder von einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus genesen sind, erhalten bestimmte Erleichterungen. Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) gilt seit 09.Mai und wird in folgendem Schaubild verdeutlicht:

Regeln für Geimpfte und Genesene
Regeln für Geimpfte und Genesene

Eine barrierefreie Beschreibung finden Sie auf den Webseiten der Bundesregierung.

Einige der in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung genannten Ausnahmen sind an die Vorlage einer Genesenenbescheinigung geknüpft.

Genesungsbescheinigungen

Ihr Nachweisdokument muss als wichtigstes Kriterium erkennen lassen, dass Ihre Infektion mittels PCR-Testung bestätigt wurde. Darüber hinaus muss zusätzlich zum Testdatum klar ersichtlich sein, auf welche Person das Dokument ausgestellt wurde. Akzeptiert werden digitale Versionen sowie Papierversionen.

Als Nachweis können Sie folgende Dokumente nutzen:

  • PCR-Befund eines Labors
  • PCR-Befund einer Ärztes/in
  • PCR-Befund einer Teststelle bzw. eines Testzentrums
  • ärztliches Attest (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält) die Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält)
  • weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthalten)

NICHT als Nachweisdokument anerkannt werden beispielsweise:

  • ein Antigenschnelltestnachweis
  • Absonderungsbescheinigungen, die keine Angaben zu Testart und/oder Testdatum enthalten
  • Antikörpernachweise
  • Krankheitsatteste

Auf den Webseiten des Sozialministeriums sind FAQs zu Nachweisen für geimpfte und genesene Personen zusammengestellt. 

Verlorener Impfnachweis: An wen kann man sich aktuell wenden?

Wer seinen Impfnachweis verloren hat, kann sich an das Impfzentrum oder die Stelle  wenden, bei der man geimpft wurde. Die Daten sind dort hinterlegt, sodass eine erneute Bescheinigung ausgestellt werden kann. Dafür können gegebenenfalls Bearbeitungsgebühren anfallen.

Auch wenn im Impfbuch eventuell Stempel, Datum oder eine Unterschrift vergessen wurden, kann man sich an die Stelle wenden, bei der die Impfung durchgeführt wurde und dies nachtragen lassen.

2. Häufig gestellte Fragen und Antworten ans/des Gesundheitsamt/es:

Was gilt im Stadt- und Landkreis Karlsruhe?

Die Maßnahmen ab 7. Juni und Öffnungsschritte auf einen Blick.

Es gelten von Rechts wegen die Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg entsprechend den Bekanntmachungen des Gesundheitsamtes:

1. Bekanntmachung nach § 28b Abs. 2, Abs. 1 und 4 IfSG, § 19 Abs. 5 CoronaVO für den Stadtkreis Karlsruhe vom 20.05.2021

2. Bekanntmachung nach § 28b Abs. 2, Abs. 1 und 4 IfSG, § 19 Abs. 5 CoronaVO für den Landkreis Karlsruhe vom 20.05.2021

3. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9 CoronaVO - Stadtkreis Karlsruhe (04.06.2021)

4. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9 CoronaVO  - Landkreis Karlsruhe (04.06.2021)

5. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9, Abs. 9a CoronaVO - Stadtkreis Karlsruhe (06.06.2021)

6. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9, Abs. 9a CoronaVO  - Landkreis Karlsruhe (06.06.2021)

Damit befinden sich der Stadt- und Landkreis Karlsruhe ab dem 22.05.2021 in der "Öffnungsstufe 1", zusätzlich ab dem 05.06.2021 in der "Öffnungsstufe 2", zusätzlich ab dem 07.06.2021 in der "Öffnungsstufe 3".

Es gelten zusätzlich ab dem 31.05.2021, die Lockerungen bei einer Inzidenz unter 50 und ab dem 07.06.2021 die Lockerungen bei einer Inzidenz unter 35 entsprechend den Bekanntmachungen des Gesundheitsamts:

1. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9 Satz 1 und § 19 Abs. 5 Satz 1 CoronaVO - Stadtkreis Karlsruhe (30.05.2021)

2. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9 Satz 1 und § 19 Abs. 5 Satz 1 CoronaVO - Landkreis Karlsruhe (30.05.2021)

3. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9, Abs. 9a CoronaVO - Stadtkreis Karlsruhe (06.06.2021)

4. Bekanntmachung nach § 21 Abs. 9, Abs. 9a CoronaVO  - Landkreis Karlsruhe (06.06.2021)

Informationen zum Schul- und Kitabetrieb, für den die Lockerungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bei einer Inzidenz unter 50 ab dem 01.06.2021,00:00 Uhr gelten, können der FAQ-Seite des Kultusministeriums entnommen werden. Zusätzlich gelten die Lockerungen ab einer Inzidenz unter 35 entprechend der Bekanntmachung des Gesundheitsamtes:

Bekanntmachung nach § 4 Abs. 4 CoronaVO Schule - Stadt- und Landkreis (07.06.2021)

Für den Stadtkreis Karlsruhe gilt für Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit ab dem 04.06.2021:

Bekanntmachung nach § 2 Abs. 6 Satz 1 CoronaVO KJA/JSA - Stadtkreis Karlsruhe (02.06.2021)

Für den Landkreis Karlsruhe gilt für Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit ab dem 05.06.2021

Bekanntmachung nach § 2 Abs. 6 Satz 1 CoronaVO KJA/JSA - Landkreis Karlsruhe (03.06.2021)


Wer wird getestet und wo kann ich mich testen lassen?

Grundsätzliches:

Zeigt Ihr Selbsttest oder Schnelltest ein positives Ergebnis, sind Sie verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung Ihres Ergebnisses durchführen zu lassen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses wird dringend empfohlen, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Die eigene Wohnung sollte nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen verlassen werden. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. 

Die Kostenübernahme für PCR-Tests (z.B. nach positivem Schnelltest) durch den ÖGD (öffentlichen Gesundheitsdienst) erfolgt nur bei Entnahme an Teststellen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gelistet sind und mit der KV abrechnen.

Diese finden sich auf folgender Karte:

https://www.kvbawue.de/index.php?id=1102

  • Falls der PCR-Test zur Bestätigung Ihres Ergebnisses positiv ist, bekommt das Gesundheitsamt die Meldung vom Labor, das den Test ausgewertet hat. Wir nehmen dann schnellstmöglich Kontakt zu Ihnen auf.
  • Falls der PCR-Test zur Bestätigung Ihres Ergebnisses negativ ist, senden Sie bitte selbst eine Kopie Ihres Befundes per Mail an infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de. Dies gilt nur für die PCR-Bestätigung eines Schnelltests.

Sämtliche Informationen zum Testen, FAQs und das Merkblatt zum Selbststest (auch in verschiedenen Sprachen) sind auf der Homepage des Sozialministeriums abrufbar.

1. Wer wird gestestet?

1.1. Teststrategie des Bundes

Die Testverordnung des Bundes, die Coronavirus-Testverordnung - TestV regelt Ansprüche von Personen auf Testungen in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Verordnung regelt ferner insbesondere die Häufigkeit der Testungen und die Abrechnung der Leistungen sowie deren Vergütung. 

Auf den Websiten des Bundesministeriums für Gesundheit wurde ein Fragen-und Antwortkatalog zu Schnell- und Selbsttests zusammengestellt.

1.2. Teststrategie in Baden-Württemberg

Der Einsatz von Schnelltests gehört zu den wesentlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Mit der Änderung der Corona-Verordnung wird klargestellt, welche Personen und Stellen das Ergebnis von Schnelltests auf das Corornavirus von nun an offiziell bescheinigen können.  

Weitere Infos auf den Webseiten der Landesregierung

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hält Informationen zu Tests und Nachweisen im Arbeitsumfeld sowie für Anbieter von Dienstleistungen, für deren Inanspruchnahme ein tagesaktueller negativer COVID-19 Schnelltest (§ 4 Absatz 1 Corona-Verordnung) vorzulegen ist, bereit.

2. Wo kann ich mich testen lassen?

Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über den nachfolgenden Link eine Übersicht der Teststellen als Onlinekarte im Stadt- und Landkreis Karlsruhe aufzurufen. Sofern Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben, teilen Sie uns dies bitte über das entsprechende Formular mit:

3. Service der Apothekenkammer Baden-Württemberg

Apothekensuche für Antigen-Schnelltests

Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?

Ziel einer Isolierung oder Quarantäne ist es, durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung eines Krankheitserregers (z. B. SARS-CoV-2) zu verhindern.

Isolierung

Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Erkrankten mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion. Je nach Schwere der Erkrankung kann diese sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus erfolgen.

Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach festgelegten Kriterien. In der Regel ist dies der Fall, wenn davon auszugehen ist, dass die Person nicht mehr ansteckend ist.  Die Isolationsdauer von positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen beträgt in allen Fällen 14 Tage.

Quarantäne

In Quarantäne (häusliche Absonderung) muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Denn andernfalls könnte die betreffende Person zu der Verbreitung des Krankheitserregers beitragen.  Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt für enge Kontaktpersonen eine häusliche Absonderung (Quarantäne) für 14 Tage – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt ansteckenden Person.

Eine Testung der engen Kontaktpersonen dient der frühen Erkennung von asymptomatischen Infektionen, die nicht von Symptomen begleitet werden. Am 14. Tag sollte vor Beendigung der Quarantäne ein Antigen-Test durchgeführt werden. Die Aufhebung der Quarantäne sollte nur im Fall eines negativen Testergebnisses erfolgen und wenn keine Erkrankungssymptome vorhanden sind. Wenn Symptome während der Quarantäne auftreten, muss das zuständige Gesundheitsamt informiert werden und eine Abklärung erfolgen.

Enge Kontaktpersonen

Enge Kontaktpersonen sind nach der Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) Personen, die auf Grund eines engeren Kontakts zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person ein höheres Infektionsrisiko haben. Eine Übersicht hierzu finden Sie auf der Webseite des RKI

Weitere Infos

Weitere Informationen in der Corona-Verordnung Absonderung und auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Informationen zur Quarantänepflicht bei Einreisen nach Deutschland finden Sie unter Einreisebestimmungen.

Wo muss ich eine Maske tragen?

Seit dem 29. März gilt in allen Bereichen eine erweiterte Maskenpflicht: Es muss also überall wo Maskenpflicht gilt, eine medizinische Maske getragen werden. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 oder KF94/KF99 zu verstehen.

Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten.

Die Landeregierung hat die wichtigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.

Die Regelungen zur Maskenpflicht finden Sie in Paragraph 3 der Corona-Verordnung.


3. Weitere Infos auf dem Coronaportal von Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

4. Landesportal:

5. Wichtige Hinweise:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand
  • Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe weitere Verhaltensregeln)
  • Tragen Sie beim Einkaufen und im ÖPNV und wo es sonst noch gefordert wird eine medizinische Maske. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein (siehe auch: Wo muss ich eine Maske tragen)

Weitere Verhaltensregeln

Infoflyer: Achten Sie auf die
Infoflyer: Achten Sie auf die

6. Weitere Informationen:

Alltags-Tipps in der Corona-Pandemie

Das Robert Koch-Institut hat eine Übersicht mit Tipps im Alltag zum Verhalten während der Corona-Pandemie erstellt. Die Grafik gibt es auch in verschiedenen Sprachen:

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Sie finden unter diesem Abschnitt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Arbeitsschutzregelungen, zusammengestellt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.  

Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Personen, die über die Corona-Warn-App die Information erhalten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten können sich an eine Arztpraxis oder an das Gesundheitsamt wenden. Dann wird gegebenenfalls ein PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst.

Erklärung zur Corona-Warn-App in Gebärdensprache und Leichter Sprache

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für häusliche Quarantäne für COVID-19-Erkrankte und -Kontaktpersonen und dem Flyer des Robert- Koch-Instituts entnommen werden.

Informationen des Gesundheitsamtes

Maßstab für inzidenzabhängige Maßnahmen sind die Daten des Robert Koch-Institutes bzw. des Landesgesundheitsamtes. Die Bekanntmachung erfolgt durch das Gesundheitsamt. 

Das Robert Koch-Institut hält auf seiner Homepage einen aktuellen Lage- und Situationsbericht zu COVID-19 innerhalb Deutschlands vor. 

Das Landesgesundheitsamt hält auf seinen Webseiten aktuelle Lageberichte COVID-19 für Baden-Württemberg vor. 

Informationen und Formulare für Ärzte

Aktuelle Information des Gesundheitsamts vom 19. Mai:

Laut § 4a Abs. 3 der Corona-Verordnung Absonderung gilt folgende Bestimmung: 

"Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.“ 

In dieser Fallkonstellation soll eine PCR-Untersuchung erfolgen (und auch abgerechnet werden).

Personen, die kurz vor einer stationären Reha-Maßnahme stehen, steht laut Bundestestverordnung ein kostenloser Test zu. Die Abrechnung erfolgt nicht als gesetzliche Krankenversicherungleistung, aber dennoch über die Kassenärtzliche Vereinigung und zwar ganz unabhängig davon, ob und wie derjenige versichert ist. Kostenträger ist der Bund. 

Hinweis des Gesundheitsamtes:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Verdachtsfälle, die getestet werden, sollten am Besten über unser Portal online eingepflegt werden.
Dies erfordert bei der ersten Meldung eine einmalige Registrierung und dann bei jeder Meldung die Eingabe der erforderlichen Daten über das Portal statt des bisherigen Ausfüllens des Fax-Fragebogens.

Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!!
1. Anmeldung im Portal des Gesundheitsamts:

Anleitung Ärzte Portal

2. Testanmeldung Zack:

Testanmeldung Corona

3. Meldeformular bei Verdacht, klinischer Diagnose und Tod:

Bitte unbedingt die Anschrift , den Namen und ggf. den Praxisstempel der meldenden Ärztin/ des meldenden Arztes angeben

Und, wenn bekannt, die Telefonnummer und die Mailadresse der betroffenen Person

Corona Meldeformular nach §6 IfSG

Faxnummer: 0721 936 82998

E-Mail: infektionsschutz@gesundheitsamt-karlsruhe.de

4. Meldeformular bei Impfkomplikationen:

Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 4 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

Meldeformular: Verdacht einer Impfkomplikation nach Idem Infektionsschutzgesetz

Nebenwirkungsmeldung durch betroffene Personen:  Seit dem 02.10.2012 ist die Online-Meldung von Nebenwirkungen durch betroffene Personen und deren Angehörige möglich.

5. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung:

https://www.kvbawue.de

6. Antigentests:

Die Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinweis: Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Rettungsdienste müssen vor der eigenverantwortlichen Beschaffung und Nutzung keinen Antrag an das Ministerium für Soziales und Integration stellen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen oder positiven Antigentests

7. Informationen der Ärztekammer:

Homepage

Wir möchten  darauf hinweisen, dass sich die E-Mail Adresse der Ärzteschaft Karlsruhe geändert hat: aerzteschaft-karlsruhe@baek-nb.de

Die Landesärztekammer startet erneut eine Aktion um Kolleginnen und Kollegen, die nicht an der Grundversorgung beteiligt sind, um Unterstützung der Impfzentren zu bitten.

Hier geht es zur Personalvermittlung.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. Sie kann bis zu 14 Tagen betragen.

Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Es können außerdem Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Eine spezielle Therapie oder ein Impfstoff existieren nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch (die Beschwerden werden behandelt).

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Informationen für Erkrankte

Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, wird sich das zuständige Gesundheitsamt, sobald es Ihr Testergebnis vom Labor erhalten hat, schnellstmöglich bei Ihnen melden. Aufgrund der hohen Zahl an positiven Corona-Tests kann dies zurzeit bis zu 48 Stunden dauern.

Sie müssen zuhause bleiben. Warten Sie auf den Anruf des Gesundheitsamts und halten Sie sich an die Quarantänevorgaben, die Sie dann vom Gesundheitsamt bekommen.

Vermeiden Sie, soweit es, geht den Kontakt zu den anderen in Ihrem Haushalt lebenden Personen.

Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge.

Melden Sie sich bitte erst über die Hotline des Gesundheitsamts, wenn das Gesundheitsamt Sie nicht innerhalb von 48 Stunden nachdem Sie ein positives Testergebnis erhalten haben, erreicht hat.

Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts sind Montag bis Freitag von 08.30 bis 16.00 Uhr unter der Hotline Nummer 936-99455 erreichbar.

Kontaktieren Sie einen Arzt, wenn Vorerkrankungen bestehen oder Ihre Beschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber etc.) Wenn Sie einen Arzt benötigen, nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes unter 116 117.

In akuten Notfällen rufen Sie bitte den Notruf unter 112.

Ab Beginn der Beschwerden gilt:

Häusliche Isolation für mindestens 10 Tage. Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden beschwerdenfrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.).

Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt bevor Sie die häusliche Isolation beenden. Für medizinisches Personal gelten besondere Regeln zur Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020. Es wurde ein Online-Portal eingerichtet.

Dieses enthält bereits jetzt Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wirtschaftsförderung

Informationen zur "Überbrückungshilfe III" sowie zu weiteren Hilfsprogrammen der Bundesregierung erhalten Sie auf der Seite

“Corona-Hilfen der Bundesregierung“.

Als existenzsichernde Alternative zur "Überbrückungshilfe III" wird zudem die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe für das erste Quartal 2021 fortgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter “Stabilisierungshilfe HOGA“ oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeinde.

Für Unternehmen und Selbstständige, welche in Folge der Pandemie in ihrem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht sind, bei welchen jedoch nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Ländern und Kommunen greift, kann das Land Härtefallhilfen gewähren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der gemeinsamen Antrags- und Informationsplattform der Länder.

(Stand 15.06.2021)