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Infektionsschutz

Sie wollen mehr über die Vorbeugung gegen ansteckende Krankheiten erfahren? Sie möchten wissen, wie Sie sich verhalten müssen, wenn Sie davon betroffen sind? Sie sind Arzt und verpflichtet, Erreger oder Erkrankungen zu melden? Sie arbeiten in einer Gemeinschaftseinrichtung (Kindergarten, Schule, etc.) und wollen wissen, welche Krankheiten Sie melden müssen und wie Sie sich zu verhalten haben?

Wir liefert Ihnen gern die gewünschten Informationen. Wir erfassen meldepflichtige Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) die uns von Labormedizinern oder behandelnden Ärzten gemeldet werden müssen. Danach ermitteln wir die Infektionsquelle und leiten geeignete Vorbeugemaßnahmen zum Schutz der Betroffenen und ihrer Umgebung ein. Natürlich erhalten Sie zu diesen und verwandten Themen auch Beratung ohne konkreten Anlass.

Informationen zum Coronavirus

1. Aktuell

Kommunale Impfzentren (KIZ) Heidelsheim und Sulzfeld ab 22. Januar

Die beiden kommunalen Impfzentren des Landkreises Karlsruhe gehen am 22. Januar eingeschränkt in Betrieb.  Weitere Infos in unserer Pressemitteilung.

Fragen und Antworten zu den kommunalen Impfzentren

Termine Coronaschutzimpfung

Vorab:

Impfungen werden derzeit in unserer Region nur im Zentralen Impfzentrum in der Messe Karlsruhe auf dem Messegelände in Rheinstetten angeboten.

Die Inbetriebnahme der Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld erfolgt zum 22. Januar. Momentan finden hierzu noch keine Terminvergaben statt.  Diese erfolgen dann online oder über die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117. 

Wir weisen darauf hin, dass keine Möglichkeit besteht, Termine über unser Gesundheitsamt zu vereinbaren.

Wer wird zuerst geimpft?  

Es wird schrittweise geimpft: Denn zuerst müssen Menschen geschützt werden, die das höchste Risiko haben. Natürlich ist das Ziel, dass nach und nach allen Menschen ein gleichberechtigter Zugang zu der Corona-Schutzimpfung gewährleistet wird. Priorisiert geimpft werden Bürgerinnen und Bürger, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken. 

Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes führt diejenigen Personen auf, die zuerst eine Impfung erhalten sollen. 

Die Priorisierung erfolgt in drei Gruppen – untergliedert  in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“. 

Zunächst werden nur Personen der Gruppe 1 geimpft: 
Gruppe 1: Personengruppen mit höchster Priorität 
  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. 
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind. 
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen. 
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind. 
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. 

Kann ich mich jetzt schon impfen lassen?  

Hier können Sie schnell prüfen, ob Sie sich schon in der 1. Gruppe impfen lassen können: 
  • Sie sind 80 Jahre oder älter? Ja, Sie können sich jetzt schon impfen lassen. 
  • Wohnen Sie in einem Senioren- oder Altenpflegeheim? Ja, Sie können sich jetzt schon impfen lassen. Mobile Impfteams suchen in Baden-Württemberg die Heime auf, um die Bewohner*innen zu impfen. 
  • Arbeiten Sie in der ambulanten oder stationären Altenpflege? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung. 
  • Arbeiten Sie in einer medizinischen Einrichtung mit hohem Ansteckungsrisiko, wie etwa in der Notaufnahme oder in der Betreuung von COVID-19 Patient*innen? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung. 
  • Haben Sie auf der Arbeit Kontakt zu sehr verletzlichen Gruppen, etwa auf manchen Krebsstation? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung. 

Wenn keines der oben genannten Kriterien auf Sie zutrifft, können Sie sich in der ersten Gruppe noch nicht impfen lassen. In der ersten Gruppe geht es darum, vor allem die am stärksten belasteten Risikogruppen zu schützen. 

Wie erfahre ich, dass ich mich impfen lassen kann?  

Bürgerinnen und Bürger werden über die Priorisierung, die Möglichkeit und die Terminierung der Impfung durch Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise über das Landesportal Baden-Württemberg.de informiert. Es wird keine personalisierte Einladung erfolgen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Hausarzt darüber, zu welcher priorisierten Gruppe Sie unter Umständen gehören. 

Danach können impfwillige Bürgerinnen und Bürger der priorisierten Gruppen einen Termin vereinbaren. Zum vereinbarten Termin finden sich die Impfwilligen in dem jeweils regional zuständigen Impfzentrum ein. Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werden über mobile Impfteams erreicht.  

Wo kann ich mich für die Impfung anmelden?  

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin. Bei der Terminvereinbarung, telefonisch über eine zentrale Telefonnummer 116 117, werden Sie an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet und bekommen dort gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung im selben Impfzentrum. Sie können die Termine auch online über die zentrale Anmeldeplattform vereinbaren. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.  

Bitte buchen Sie bei der Online-Terminvergabe unbedingt Erst- und Zweittermin gleichzeitig im selben Impfzentrum! So wird sichergestellt, dass die Zeiträume bis zur zweiten Impfung eingehalten werden und Sie zum Erst- einen passenden Zweitimpftermin erhalten. 

https://www.impfterminservice.de/assets/static/its/Impfterminservice-Anleitung.pdf

Im ganzen Land wurden Impfzentren geschaffen, um möglichst schnell viele Menschen impfen zu können. Erste Terminvergaben für Covid-19-Impfungen für über 80-Jährige sind ab sofort möglich. 

Mit dem Start der Impfungen am 27. Dezember nehmen in Baden-Württemberg die neun Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Offenburg und Rot am See sowie das Impfzentrum Mannheim die Arbeit auf. Ab dem 22. Januar 2021 folgen dann auch die insgesamt rund 50 Kreisimpfzentren (KIZ). Die Kreisimpfzentren befinden sich in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Zusätzlich sind mobile Teams unterwegs, um Menschen zu erreichen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Mittelfristig soll dann die Verimpfung in der Regelversorgung (in den niedergelassenen Arztpraxen) stattfinden. 

Liste der Zentralen Impfzentren in Baden-Württemberg (PDF)

Liste der Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg (PDF)

Warum bekomme ich noch keinen Termin?  

Da zu Beginn nur eine begrenzte Anzahl von Impfdosen zur Verfügung steht, können auch nur entsprechend Termine vergeben werden. Es können nur so viele Termine vergeben werden, wie Impfdosen vorhanden sind. 

Die Impfdosen werden erst nach und nach ausgeliefert. Die Lage wird sich zeitnah entspannen, wenn die Impfdosen regelmäßig in Deutschland und Baden-Württemberg eintreffen und wenn auch die Kreisimpfzentren ab dem 22. Jaunar 2021 den Betrieb aufnehmen, jetzt nach und nach ihre Termine in das System einpflegen. 

Wie oft muss man geimpft werden? Wo bekomme ich den Folgetermin?  

Der Impfstoff wird in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Bei der Terminvereinbarung bekommen Sie gleichzeitig die Termine für die Erst- und Zweitimpfung. So wird sichergestellt, dass die Zeiträume bis zur zweiten Impfung eingehalten werden. 

Wer übernimmt die Fahrtkosten zum Impfzentrum? Kann ich mit dem Taxi kommen?  

Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden. Die Impfung selbst ist kostenlos. Für Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität haben, wie etwa in Pflegeheimen, wird es mobile Impfteams geben. 

Darf ich jemanden zum Impfen begleiten, wenn er oder sie auf Hilfe angewiesen ist?  

Ja, allerdings erhält nur die begleitete Person eine Impfung. 

Wie kann man ein mobiles Impfteam anfordern?  

Die mobilen Impfteams sind organisatorisch an die jeweiligen Impfzentren angebunden. Die mobilen Impfteams suchen nach vorheriger Terminabsprache aktiv die Alten- und Pflegeeinrichtungen auf, um die dort lebenden Personen vor Ort zu impfen. Auch hierbei handelt es sich um ein Impfangebot, die Impfung ist freiwillig. 

Zunächst werden Alten- und Pflegeheime aufgesucht, und vor Ort geimpft. Auch das Personal kann dabei mit geimpft werden. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs zu Beginn der Impfungen muss priorisiert werden. Aufsuchende Impfungen bei pflegebedürftigen Menschen in der eigenen Häuslichkeit sind derzeit aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs noch nicht möglich. In der eigenen Häuslichkeit ist jedoch auch das Ansteckungsrisiko deutlich geringer als in einem Alten- oder Pflegeheim.  

Muss ich mich impfen lassen?  

Nein, eine Impfpflicht besteht nicht. Die Impfung ist freiwillig. 

Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?  

Nein, solange Sie keine Symptome aufweisen ist das nicht notwendig. 

Gibt es medizinische Indikationen, die eine Impfung nicht möglich machen?  

Bei einem fiebrigen Infekt (über 38,5°C) sollte auf eine Impfung verzichtet werden. Zudem wird der Impfstoff zunächst nicht für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zugelassen werden. Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nicht empfohlen. Auch bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil ist das Risiko erhöht. Sogenannte Kontraindikationen für eine Impfung und Allergien sollten Sie dem Arzt beim Aufklärungsgespräch im Impfzentrum bzw. mit dem mobilen Impfteam vor der Impfung mitteilen. 

Kann/Darf man sich impfen lassen, wenn man bereits eine SARS-CoV-2 Infektion überstanden hat?  

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man nach einer COVID-19 Erkrankung immun ist. Wie lange die Schutzwirkung anhält, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Wenn Sie bereits erkrankt waren, ist eine Impfung deshalb erst einmal nicht notwendig. Bei unbemerkt durchgemachter Infektion ist eine Impfung jedoch nicht schädlich. 

Kann/Darf man sich impfen lassen, wenn man aktuell an COVID-19 erkrankt ist ? 

Bei einer bekannten und akuten Infektion sollten Sie sich in Quarantäne begeben und zunächst auf eine Impfung verzichten. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine möglicherweise versteckte akute Infektion allerdings nicht negativ beeinflusst. 

Wenn Sie eine Quarantäneanordnung bekommen haben oder nach der Corona-Verordnung Absonderung in Isolation oder Quarantäne sein müssen, dürfen Sie auf keinen Fall ein Impfzentrum aufsuchen. Die Impfung ist kein Grund, die Quarantäne/Isolation zu unterbrechen. 

Was ist, wenn ich den Impftermin verpasst habe?  

Der Impftermin wird über die zentrale Internetplattform individuell vereinbart. Wenn der Termin nicht wahrgenommen wird, muss ein neuer Termin vereinbart werden. 

Werden nur deutsche Staatsbürger/-innen geimpft, oder Menschen die hier leben?  

  • Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2: 
  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind. 
  • Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben. 
  • Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einer medizinischen Einrichtung/Unternehmen gepflegt oder betreut werden oder tätig sind. 
  • Personen, die im Auftrag einer solchen medizinischen Einrichtung/Unternehmen im Ausland tätig sind. 

Deutsche, die im Ausland ihren Wohnsitz haben (Expats), können sich in Deutschland impfen lassen, wenn Sie in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind. 

Wo bekomme ich mehr Informationen?  

Mehr Informationen zur Corona-Impfung finden Sie unter folgenden Links: 
Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff 

Dieser Aufklärungsbogen inkl. Einwilligungserklärung wurde vom Deutschen Grünen Kreuz e.V., Marburg, in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut, Berlin, erstellt und ist urheberrechtlich geschützt. Er darf ausschließlich im Rahmen seiner Zwecke für eine nicht-kommerzielle Nutzung vervielfältigt und weitergegeben werden. Jegliche Bearbeitung oder Veränderung ist unzulässig. 

Dieser Aufklärungsbogen wird laufend aktualisiert (zuletzt am 11.01.2021, die fremdsprachigen Materialien werden derzeit überarbeitet).

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff in deutscher Sprache

Aufklärungsmerkblätter in anderen Sprachen:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Leitfaden für PatientInnen und BürgerInnen zur Corona-Schutzimpfung Informationen rund um die Corona-Impfung

Erscheinungsdatum 22. Dezember 2020 PDF (376 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Zusammen gegen Corona: Impfen

Infektionsschutz.de: Coronavirus

Robert Koch-Institut: Fragen und Antworten zum Impfen

Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zum Impfen

Paul Ehrlich-Institut: Informationen zur Corona-Impfung

Bitte beachten Sie, dass gerade im Zusammenhang mit der Corona-Impfung zahlreiche Falschinformationen rumgehen und gezielte Desinformation stattfindet. Verlassen Sie sich daher nur auf seriöse Medien und offizielle Verlautbarungen der Behörden und Forschungsinstitute. Verbreiten Sie keine Meldungen von unseriösen Quellen weiter. 

Mehr Informationen zum Umgang mit Falschinformationen im Netz zu Links zu den wichtigsten Fakt-Checker-Seiten

Änderungen der Corona-Verordnung zum 11. Januar 2021

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Lockdown zu verlängern und zu verschärfen. Was das für die Regelungen in Baden-Württemberg bedeutet, ist hier übersichtlich zusammengefasst:

Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg
Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg
Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg2
Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg2
Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg3
Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg3

Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Fragen und Antworten zu den Ausgangsbeschränkungen

Corona-Verordnung "Einreise-Quarantäne und Testung" ab 11. Januar 2021und BMG Einreiseverordnung vom 13. Januar 2021

Seit Montag, 11. Januar 2021, an gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne und Testung. Neu eingeführt wird eine zusätzliche Testpflicht bei Einreise.

Bei Einreise aus einem Risikogebiet besteht weiterhin grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens mit einem ab dem fünften Tag der Quarantäne erhobenen negativen Testergebnis beendet werden kann. Künftig gilt zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise. Der Testpflicht kann durch eine Testung binnen 48 Stunden vor Anreise oder durch eine Testung unmittelbar nach Einreise nachgekommen werden. Diese sogenannte „Zwei-Test-Strategie“ wird vor dem Hintergrund der aktuell sehr dynamischen Entwicklung und des Auftretens von Mutationen des Coronavirus eingeführt. 

Ausnahmen von der Testpflicht bei Einreise 

Für die neu eingeführte Testpflicht bei Einreise gelten die gleichen Ausnahmen wie für die bereits heute bestehenden Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Nicht unter die Testpflicht bei Einreise fallen somit unter anderem: 

  • Durchreisende
  • Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung einreisen 
  • Grenzpendler und Grenzgänger 
  • Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades oder der Partnerin oder des Partners für weniger als 72 Stunden einreisen. 

Anders bei Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise

  • im Vereinigten Königreich von Großbritannien
  • Nordirland oder
  • der Republik Südafrika

aufgehalten haben: Sie sind nach bundesrechtlichen Regelungen bei Einreise ohne Ausnahme zur Vorlage eines negativen Testergebnisses verpflichtet. 

Neue Regelungen 

Neu ist zudem, dass Personen, die am Coronavirus erkrankt waren und wieder genesen sind, künftig von der Quarantänepflicht befreit sind. Das gilt allerdings nur, wenn die Infektion mittels PCR-Test bestätigt wurde und bei Einreise mindestens 21 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt. Grund ist, dass bei diesen Personen von einer partiellen Immunität ausgegangen werden kann. Die Personen müssen allerdings dennoch bei Einreise symptomfrei sein. Sie sind auch von der neuen Testpflicht bei Einreise befreit. 

Verlängert wurden aufgrund der Infektionslage auch die Einschränkungen im Rahmen der 24-Stunden-Regelung: Die quarantänefreie Einreise bei einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in Baden-Württemberg beziehungsweise nach einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in einer Grenzregion ist weiterhin nur gestattet, sofern die Ein- beziehungsweise Rückreise nicht überwiegend aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs erfolgt. 

Es wird noch einmal eindrücklich darauf hingewiesen, dass Reisen in Risikogebiete ohne zwingenden Grund unbedingt zu vermeiden sind.

Fragen und Antworten zur Einreise-Verordnung für Ein- und Rückreisende

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung und weitere Infos

BMG Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13.01.21 

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen. 

Die von den Bundesländern angeordneten Quarantänepflichten bei Einreise aus Risikogebieten gelten weiterhin. Die „Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag“ sieht im Wesentlichen vor:

  • Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) unter www.einreiseanmeldung.de nutzen. Beförderungsunternehmen müssen den DEA-Nachweis kontrollieren.  
  • Einreisende aus einem Gebiet außerhalb des Schengen-Raumes müssen den DEA-Nachweis auch bei der Einreisekontrolle vorlegen. Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise über ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis verfügen. Dieses müssen sie dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung vorlegen.  
  • Wer aus einem Risikogebiet einreist, in dem besonders hohe Inzidenzen bestehen oder besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind, muss bereits vor der Einreise – gegebenenfalls gegenüber dem Beförderungsunternehmen – nachweisen können, dass keine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dieser Nachweis kann auch bei der Einreisekontrolle verlangt werden.  
  • Ab 1. März müssen Betreiber von Mobilfunknetzen ihre Kunden per SMS über die in Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzmaßnahmen informieren.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/Corona-Einreiseverordnung_BAnz.pdf

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/C/Kabinettvorlage_Coronavirus-Einreiseverordnung.pdf

Corona-Verordnung "Absonderung" ab 11. Januar 2021

Seit Montag, den 11.01.2021 gilt in Baden-Württemberg die aktualisierte   

Corona-Verordnung Absonderung (mit Anlage) (PDF)

Die wesentlichen Regelungsinhalte finden Sie unter "Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?"



Sie möchten sich im Rahmen der Pandemiebekämpfung engagieren?

Herzlichen Dank für Ihr Unterstützungsangebot! Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir den Bedarf an administrativen Tätigkeiten bereits gedeckt. Die  weitere Personalplanung erfolgt über die nächsten Wochen und Monate. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir Sie erst nach und nach kontaktieren können. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab. 

Kontaktformulare:


2. Häufig gestellte Fragen und Antworten ans/des Gesundheitsamt/es:

Welche Verfügungen gelten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe?

Was muss ich beachten, wenn mein Kind krank oder in Quarantäne ist?

Das Ordnungsamt der Stadt Karlsruhe hat ein Informationsmerkblatt für den „Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, in Kindertagespflegestellen und in Schulen“ herausgegeben, das Eltern Orientierung in gesundheitlichen Fragen geben soll.

Merkblatt für Eltern

KITA Gesundheitserklärung (Eltern)

Die mit dem ersten Bevölkerungsschutzgesetz im März 2020 geschaffene Entschädigungsregelung für Eltern wird bis März 2021 fortgeführt, bei einem unter Quarantäne gestellten Kind ist ebenfalls eine Entschädigungszahlung für die Eltern möglich (siehe auch unter 6. Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)).

Wenn Sie als getrennt lebende Eltern, Fragen bzgl. der (abwechselnden) Betreuung ihres unter Quarantäne gestellten Kindes haben, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Ordnungsamt

Wer wird getestet und wo kann ich mich testen lassen?

1. Wer wird getestet?

Corona Teststratiegie
Corona Teststratiegie
Corona Teststrategie
Corona Teststrategie


Der Ministerrat hat der vom Sozialministerium erarbeiteten, aktualisierten SARS-CoV-2-Teststrategie Baden-Württemberg zugestimmt, die im Wesentlichen auf der nationalen Teststrategie des Bundes basiert. Die Strategie sieht neben der Testung von Menschen mit entsprechenden Symptomen entsprechend der Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) unter anderem folgende Testungen vor: 
  • Testung von engen asymptomatischen Kontaktpersonen und Haushaltsangehörigen von Infizierten 
  • Testung von Personen, die über die Corona-Warn-App eine Warnmeldung „Erhöhtes Risiko“ erhalten haben 
  • Testung bei Auftreten eines Falles in Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, Flüchtlingsunterkünfte etc.) sowie medizinischen und pflegerischen Einrichtungen (Patienten, Bewohner und Personal), Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, ambulanten Dienste der Eingliederungshilfe sowie bei Ausbrüchen zum Beispiel in Schlachtbetrieben, Kirchengemeinden oder Behörden  
  • Freiwilliges Untersuchungsangebot für Personal in Schulen und Kitas sowie Tagespflegepersonal: Das mit Kabinettsbeschluss vom 21. Juli 2020 etablierte Untersuchungsangebot für Personal in Schulen und Kitas sowie Tagespflegeeinrichtungen für den Zeitraum von 17. August bis 30. September, welches zwischenzeitlich bis zum 1. November verlängert wurde, wird nunmehr bis zum Ende der Weihnachtsferien am 10. Januar 2021 fortgeführt. In Abhängigkeit von den Testkapazitäten kann die Untersuchung mittels PCR oder Antigen-Test durchgeführt werden. Die oben aufgeführten Personengruppen erhalten je ein neuerliches freiwilliges Testangebot mit maximal zweimaliger Testung pro Person. 

Diese freiwillige Testmöglichkeit wird mit je drei zusätzlichen Testmöglichkeiten für Personal an Schulen und Kitas sowie Tagespflegeeinrichtungen bis zum Ende der Osterferien am 12. April 2021 verlängert. Die Testung kann mittels PCR oder Antigen-Test durchgeführt werden. Die Kostentragung erfolgt hierbei abermals durch das Land. 

Bei Auftreten eines Falles in einer Schule, Kindertageseinrichtung oder Einrichtung der Kindertagespflege können Kontaktpersonen, die dort betreut werden oder tätig sind, auf SARS-CoV-2 getestet werden. Hierfür sollen Antigen-Schnelltests zum Einsatz kommen, um ein möglichst schnelles Ergebnis zu ermöglichen. Die namentliche Festlegung der Personen, denen eine Testung angeboten wird, erfolgt durch die zuständigen Gesundheitsämter in Abstimmung mit den Schulleitungen bzw.Einrichtungsleitungen/-trägern. 

Bei Einstufung von „Cluster-Schülerinnen und -Schülern“  

führen als zusätzliches, wohnortnahes Angebot teilweise auch Apotheken Testungen mittels Antigentest durch. Eine nicht abschließende Liste, welche Apotheken die Testungen anbieten, findet sich online unter: https://www.lak-bw.de/service/patient/antigen-schnelltests.html. Auch bei den Apotheken empfiehlt sich eine vorherige telefonische Anmeldung.  

Über ein positives Testergebnis des Antigenschnelltests ist das Gesundheitsamt des Wohnortes zu informieren. Da Antigentests manchmal auch falsch positive Ergebnisse anzeigen können, sollte das Ergebnis mittels PCR-Test bestätigt werden. Entsprechende Testungen führen Corona-Schwerpunktpraxen oder Testzentren durch. Auch für diese Testungen sollte eine telefonische Voranmeldung erfolgen. Zur Durchführung des PCR-Testes darf die häusliche Quarantäne unterbrochen wer-den. Schutzmaßnahmen (Abstand, Mund-Nasen-Schutz) sind dabei unbedingt zu beachten, nach Möglichkeit ist auf Öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten.

Explizit in die Teststrategie mit aufgenommen wurde die Testung mittels Antigen-Schnelltests in folgenden Fällen: 
  • Prophylaktische Testung mittels Antigen-Test bei Bewohnern, Betreuten und Personal in pflegerischen Einrichtungen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe 
  • Testung bei Patienten und Personal in medizinischen Einrichtungen 
  • Personal von Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen anderer medizinischer Heilberufe 
  • Besucher von Krankenhäusern und bestimmten anderen medizinischen Einrichtungen sowie stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe. 

Laut Corona-Testverordnung des Bundes ist eine Beschaffung seitens der Einrichtungen über die herkömmlichen Bezugswege vorgesehen. Auf diesem Wege gelangen die bestellten Antigen-Tests direkt an die Einrichtungen vor Ort. Zudem können die Kosten direkt mit der Kassenärztliche Vereinigung BW beziehungsweise den Pflegekassen abgerechnet werden. Damit entfällt auch eine zeitaufwendige Umverteilung und Abrechnung über das Land. Entsprechende Antragsformulare können sehr einfach über die Homepage des Ministeriums für Soziales und Integration abgerufen werden. 

Sofern die Testkapazitäten für die Testungen der oben genannten Personengruppen nicht ausreichend zur Verfügung stünden, werde eine Priorisierung der Testung erforderlich sein. Hierzu hat das RKI entsprechende Empfehlungen veröffentlicht. 

2. Wo kann ich mich testen lassen? 

Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe. Am Wochenende gibt es in Karlsruhe und im Landkreis derzeit noch keine Testmöglichkeiten.

Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?

Seit Montag, den 11.01.2021gilt in Baden-Württemberg die aktualisierte Corona-Verordnung Absonderung.  

Corona-Verordnung Absonderung (mit Anlage), gültig ab 11. Januar 2021 (PDF)

Die Verordnung enthält einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg, wonach sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben müssen. Sie sollten sich also sofort und ohne Umwege nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und dort möglichst keinen Besuch empfangen. Dadurch sollen mögliche weitere Ansteckungen oder Übertragungen besser verhindert sowie eine Entlastung der Gesundheitsämter erreicht werden.  

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 25. November 2020 sind Bund und Länder darin übereingekommen, das Zeitintervall der häuslichen Quarantäne ab dem 1. Dezember 2020 grundsätzlich einheitlich auf im Regelfall 10 Tage festzulegen.

Die wesentlichen Regelungsinhalte im Überblick 

  • Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus haben und damit krankheitsverdächtig sind (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns etc.), müssen sich unverzüglich nach Anordnung oder Durchführung eines PCR-Tests in Quarantäne begeben. Erhält diese Person ein negatives Testergebnis, so endet die Quarantäne automatisch. 
  • Positiv auf das Coronavirus getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven Testergebnisses zuhause isolieren. Die häusliche Isolation endet bei Personen ohne Symptome in der Regel 10 Tage nach dem positiven Test. Bei positiv getesteten Personen, bei denen Symptome vorlagen, endet die häusliche Isolation 10 Tage, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Testvornahme beziehungsweise ab Symptombeginn (je nachdem was zeitlich zuerst vorlag). Zudem müssen Sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Über Ihre Symptomfreiheit entscheidet die zuständige Behörde nach Rücksprache mit Ihnen.  
  • Personen, die mittels Antigentest positiv getestet wurden, müssen sich selbstständig in Quarantäne begeben, außerdem müssen sich deren Haushaltsangehörige und die Kontaktpersonen der Kategorie 1 selbstständig in Quarantäne begeben. Es wird empfohlen, eine PCR Testung anzuschließen.
  • Für Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen beginnt die Quarantäne unverzüglich nachdem diese von dem positiven Test der im Haushalt lebenden Person erfahren haben. Die Quarantäne endet ab dem 1. Dezember 2020 frühestens 10 Tage nach der Testung oder nach dem Symptombeginn der positiv getesteten Person. 
  • Hatte man Kontakt zu einer positiv getesteten Person, muss man sich dann unverzüglich in Quarantäne begeben, wenn einem mitgeteilt wird, dass man vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft wurde. Die Quarantäne endet ab dem 1. Dezember 2020 in der Regel 10 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person.
  • Die Absonderung endet für Kontaktpersonen der Kategorie Cluster-Schüler zehn Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person; ab dem fünften Tag kann die Absonderung mittels eines frühestens an diesem Tag vorgenommenen Tests mit negativem Ergebnis beendet werden; 

Die Pflicht zur Absonderung gilt nicht für Kontaktpersonen der Kategorie I und Kontaktpersonen der Kategorie Cluster-Schüler , die bereits selbst positiv getestete Personen waren und symptomfrei sind   

Wie lange dauert die Quarantäne? 

Kontaktpersonen der Kategorie I:  

Personen, die engen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person hatten und vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft wurden, müssen sich  für 10 Tage in Quarantäne begeben. Gerechnet wird ab dem letzten Tag, an dem Kontakt zu einer ansteckenden Person bestand. Auch wenn Sie sich als Kontaktperson der Kategorie I während der Quarantäne negativ getestet werden, dürfen Sie die Quarantäne nicht vorzeitig beenden. Bitte halten Sie sich weiterhin an die verfügten Quarantänevorgaben. 

Was ist eine Kontaktperson der Kategorie I?  

Kontaktpersonen der Kategorie I sind nach der Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) Personen, die auf Grund eines engeren Kontakts zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person ein höheres Infektionsrisiko haben. Das kann zum Beispiel bei einem mindestens 15-minütigen Gesichtskontakt zu der positiv getesteten Person der Fall sein, bei Anhusten/Anniesen oder in Situationen, bei denen die Aufnahme von infektiösen Aerosolen sehr wahrscheinlich ist (Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben ohne adäquate Lüftung). Die Einstufung erfolgt durch das Gesundheitsamt nach Befragung der positiv getesteten Person. 

Kontaktpersonen der Kategorie Cluster-Schüler: 

Die Absonderung endet für Kontaktpersonen der Kategorie Cluster-Schüler zehn Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person; ab dem fünften Tag kann die Absonderung mittels eines frühestens an diesem Tag vorgenommenen Tests mit negativem Ergebnis beendet werden; auf Verlangen der zuständigen Behörde ist bis zum Ablauf des zehnten Tages nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person das negative PCR-Testergebnis oder die Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen Antigentests gemäß der Anlage vorzulegen.  

Was ist eine Kontaktperson der Kategorie Cluster-Schüler? 

Kontaktpersonen der Kategorie Cluster-Schüler sind Schüler, die von der zuständigen Behörde als solche eingestuft wurden, da sie ausschließlich im Schulkontext mit einer positiv getesteten Schülerin oder einem positiv getesteten Schüler aus der eigenen Schulklasse oder Kursstufe Kontakt hatten. 

Positiv getestete Personen:   

Leichte und asymptomatische Verläufe:  

Ab Beginn der Beschwerden bzw. ab dem Tag der Abstrichnahme müssen sich die betroffenen Personen für mindestens 10 Tage in häusliche Isolation begeben.   

Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie außerdem mindestens 48 Stunden beschwerdefrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.). 

Schwere Verläufe: 

Wer so schwer erkrankt ist, dass eine Krankenhausbehandlung und Sauerstoffgaben notwendig wurden,  muss vor dem Ende der Isolation erneut getestet werden. 

Absonderung für Ein- und Rückreisende: 

Personen, die aus einem Risikogebiet eingereist sind, müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direkten Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von 10 Tagen absondern. Sie sind verpflichtet, sich beim zuständigen Ordnungsamt bzw. der zuständigen Ortspolizeibehörde zu melden. 

Weitere Hinweise für Reiserückkehrer finden Sie unter: 

Neue Coronaverordnung Einreise-Quarantäne und Testung ab 11. Januar 2021


Wo muss ich eine Maske tragen?

  1. bei der Nutzung des öffentlichen und des touristischen Personenverkehrs (Eisenbahnen, Straßenbahnen, Busse, Taxen, Passagierflugzeuge, Fähren, Fahrgastschiffe und Seilbahnen), an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden, 
  2. in Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios und in medizinischen und nicht medizinischen Fußpflegeeinrichtungen, 
  3. in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, 
  4. in Einkaufszentren und Ladengeschäften sowie auf Märkten im Sinne der §§ 66 bis 68 Gewerbeordnung (GewO), soweit diese in geschlossenen Räumen stattfinden, 
  5. in Beherbergungsbetrieben von Beschäftigten bei direktem Kundenkontakt, 
  6. in den auf der Grundschule aufbauenden Schulen, den beruflichen Schulen sowie den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ab Beginn der Hauptstufe, jeweils in öffentlicher und freier Trägerschaft, von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie sonstigen anwesenden Personen, soweit sie sich auf Begegnungsflächen, insbesondere Fluren, Treppenhäusern, Toiletten, Pausenhöfen aufhalten, 
  7. im Gaststättengewerbe von Beschäftigten bei direktem Kundenkontakt sowie von Kundinnen und Kunden, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, 
  8. in Freizeitparks und Vergnügungsstätten von Beschäftigten bei direktem Kundenkontakt sowie von Kundinnen und Kunden in geschlossenen Räumen und Wartebereichen und 
  9. beim praktischen Fahr-, Boots- und Flugschulunterricht und bei den praktischen Prüfungen. 
Ab 19.10.2020 zusätzlich:
  1. in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen, wie Fußgängerzonen oder Marktplätzen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  2. ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie in den beruflichen Schulen auch im Unterricht.

Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht!

Ab 01.12.2020 zusätzlich:

Gilt auch für Arbeits- und Betriebsstätten eine Maskenpflicht. Diese Pflicht besteht insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Teeküchen, Pausenräumen, sanitären Einrichtungen und sonstigen Begegnungsflächen. 

Von dieser Pflicht kann am eigenen Arbeitsplatz abgewichen werden, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen dauerhaft sicher eingehalten werden kann. Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass die Maßnahmen eingehalten werden.  

Die Maskenpflicht gilt auch in Arbeitsstätten unter freiem Himmel, auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle, siehe auch § 2 Arbeitsstättenverordnung. 

Die Maskenpflicht gilt nicht in Einrichtungen im Sinne des § 1 Kindertagesbetreuungsgesetz (Kindergärten, Tageseinrichtungen mit altersgemischten Gruppen und Einrichtungen zur Kleinkindbetreuung) für Kinder, pädagogisches Personal und Zusatzkräfte dieser Einrichtungen. 

Des weiteren gilt ab dem 1. Dezember eine Maskenpflicht auch vor Einkaufszentren, Ladengeschäften und Märkten im Sinne der §§ 66 (Großmärkte) , 67 (Wochenmärkte) und 68 (Spezialmärkte und Jahrmärkte) der Gewerbeordnung (GewO) sowie den zugehörigen Parkplätzen. 

Wie bisher gilt die Maskenpflicht auch weiter in stark frequentierten Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen und Plätzen. Dazu können jetzt auch je nach zeitlichen und räumlichen Gegebenheiten auch Friedhofs-, Kirch-, Schul-, Wander- und sonstige Fußwege zählen, wenn dort viel Fußgänger unterwegs sind und der Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch Städte und Gemeinden.  

Die genauen Bereiche legen die Städte und Kommunen fest. In den Schulen gilt weiter die Maskenpflicht ab der fünften Klasse.

Dies ist in der Corona-Verordnung Schule des Kultusministeriums geregelt. 

Darüber hinaus gelten die bisherigen Regeln zur Maskenpflicht weiter. 

Diese Pflicht, eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen gilt für Personen nach ihrem sechsten Geburtstag. 

Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten.

3. Weitere Infos auf dem Coronaportal von Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

4. Landesportal:

5. Wichtige Hinweise:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand
  • Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe weitere Verhaltensregeln)
  • Tragen Sie beim Einkaufen und im ÖPNV und wo es sonst noch gefordert wird einen Mund-Nasen-Schutz. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein. Eine nicht-medizinsche Maske genügt dabei (siehe auch: Wo muss ich eine Maske tragen)

Weitere Verhaltensregeln

Infoflyer: Achten Sie auf die
Infoflyer: Achten Sie auf die


6. Weitere Informationen:

Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.   

Personen, die über die Corona-Warn-App die Information erhalten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten können sich an eine Arztpraxis oder an das Gesundheitsamt wenden. Dann wird gegebenenfalls ein PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst.

Erreger

  1. Erreger

SARS-CoV-2 (Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ist ein neues Beta-Coronavirus, das Anfang 2020 als Auslöser der COVID-19 Erkrankung identifiziert wurde. Zu den Beta-Coronaviren gehören u.a. auch SARS-CoV und MERS-CoV. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Sie verursachen beim Menschen vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen. 

Informationen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und weitere Infos liefert der Steckbrief des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2.

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für häusliche Quarantäne für COVID-19-Erkrankte und -Kontaktpersonen und dem Flyer des Robert- Koch-Instituts entnommen werden. 

Informationen des Gesundheitsamtes

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit und in angrenzenden Ländern Europas nimmt die Anzahl der Fälle rasant zu.

Der Anstieg wird durch Ausbrüche , insbesondere im Zusammenhang mit privaten Treffen und Feiern sowie bei Gruppenveranstaltungen, verursacht. Bei einem zunehmenden Anteil der Fälle ist die Infektionsquelle unbekannt. Es werden wieder vermehrt COVID-19-bedingte Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet und die Zahl der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, hat sich in den letzten Wochen deutlich erhöht. 

Nach wie vor gibt es keine zugelassenen Impfstoffe und die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und langwierig.

Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Aktuelle Informationen zum Geschehen, Fallzahlen, aktualisierte Risikoeinschätzungen bzw. Dokumente und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) werden zeitnah auf den Internetseiten des RKI veröffentlicht.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Informationen und Formulare für Ärzte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Verdachtsfälle, die getestet werden sollten am Besten über unser Portal online eingepflegt werden.
Dies erfordert bei der ersten Meldung eine einmalige Registrierung und dann bei jeder Meldung die Eingabe der erforderlichen Daten über das Portal statt des bisherigen Ausfüllens des Fax-Fragebogens. 

(Erläuterung und Link zur Datenbank siehe unten)

Alternativ besteht immer noch die Möglichkeit, einen Test per Fax anzumelden.

Bitte beachten Sie dringend unsere neue Fax-Vorlage und verwenden Sie ab sofort nur noch diese!!!!

Faxnummer: 0721 936 82998

Für beide Verfahren können wir Ihnen derzeit zusichern, dass die Patienten zeitnah kontaktiert werden und ein Testtermin vereinbart wird.  

Bitte dringend die aktuelle Telefonnummer erfragen und eintragen!

Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!!

1. Anmeldung im Portal des Gesundheitsamts: 

Anleitung Ärzte Portal

2. Testanmeldung Zack

Testanmeldung Corona

3. Meldeformular bei Verdacht, klinischer Diagnose und Tod: 

Bitte unbedingt die Anschrift , den Namen und ggf. den Praxisstempel der meldenden Ärztin/ des meldenden Arztes angeben 

Und, wenn bekannt, die Telefonnummer und die Mailadresse der betroffenen Person

Corona Meldeformular nach §6 IfSG

4. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung: 

https://www.kvbawue.de

5. Antigentests

Die Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinweis: Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Rettungsdienste müssen vor der eigenverantwortlichen Beschaffung und Nutzung keinen Antrag an das Ministerium für Soziales und Integration stellen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven Antigentests

6. Informationen der Ärztekammer 

Homepage

Wir möchten  darauf hinweisen, dass sich die E-Mail Adresse der Ärzteschaft Karlsruhe geändert hat: aerzteschaft-karlsruhe@baek-nb.de

Die Landesärztekammer startet erneut eine Aktion um Kolleginnen und Kollegen, die nicht an der Grundversorgung beteiligt sind, um Unterstützung der Impfzentren zu bitten. 

 Hier geht es zum Anmeldungsformular.


Informationen für Erkrankte

Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, wird sich das zuständige Gesundheitsamt, sobald es Ihr Testergebnis vom Labor erhalten hat, schnellstmöglich bei Ihnen melden. Aufgrund der hohen Zahl an positiven Corona-Tests kann dies zurzeit bis zu 48 Stunden dauern. 

Sie müssen zuhause bleiben. Warten Sie auf den Anruf des Gesundheitsamts und halten Sie sich an die Quarantänevorgaben, die Sie dann vom Gesundheitsamt bekommen.  

Vermeiden Sie, soweit es, geht den Kontakt zu den anderen in Ihrem Haushalt lebenden Personen. 

Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge. 

Melden Sie sich bitte erst über die Hotline des Gesundheitsamts, wenn das Gesundheitsamt Sie nicht innerhalb von 48 Stunden nachdem Sie ein positives Testergebnis erhalten haben, erreicht hat.  

Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts sind Montag bis Freitag von 08.30 bis 16.00 Uhr unter der Hotline Nummer 936-99455 erreichbar.

Kontaktieren Sie einen Arzt, wenn Vorerkrankungen bestehen oder Ihre Beschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber etc.) Wenn Sie einen Arzt benötigen, nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes unter 116 117.  

In akuten Notfällen rufen Sie bitte den Notruf unter 112.

Ab Beginn der Beschwerden gilt:

Häusliche Isolation für mindestens 10 Tage. Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden beschwerdenfrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.).

Im Zweifelfall kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt bevor Sie die häusliche Isolation beenden. Für medizinisches Personal gelten besondere Regeln zur Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. Sie kann bis zu 14 Tagen betragen. 

Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Es können außerdem Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Eine spezielle Therapie oder ein Impfstoff existieren nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch (die Beschwerden werden behandelt).

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Prävention durch die Behörden

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung sehr genau und stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern. Koordiniert wird die Beobachtung der Lage in Deutschland durch das Robert Koch-Institut (RKI).

Fälle und Kontaktpersonen werden isoliert und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020 befristet bis zum 31.03.2021. Es wurde ein Online-Portal eingerichtet.

Dieses enthält bereits jetzt Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wirtschaftsförderung

Informationen zu den "Novemberhilfen" der Bundesregierung erhalten Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums: “Fragen und Antworten - November-, Dezember- und Neustarthilfe“. 

Eine Übersicht über die sonstigen Hilfen im Zusammenhang mit Corona bietet die  Broschüre der Landesregierung: "Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise" oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeinde.

(Stand 15.01.2021)

Masernschutzgesetz

Mitte November 2019 hat der Bundestag das Masernschutzgesetz beschlossen, welches kurz vor Weihnachten auch vom Bundesrat gebilligt wurde.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen.

Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal. Auch Asylbewerber/-innen und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.

Generell gilt, dass Personen, die vor 1971 geboren sind, nicht von den Regelungen des Masernschutzgesetzes betroffen sind, da diese Personen als immun nach durchgemachter Masernerkrankung gelten. Des Weiteren sind Personen ausgenommen, die nachweislich aus medizinischen Gründen (Kontraindikation) nicht geimpft werden können.

Wer muss einen Nachweis über ausreichenden Impfschutz oder Immunität gegen Masern vorlegen?

Keine Nachweispflicht besteht für Personen, die vor 1971 geboren sind!

Nachweispflicht besteht für betreute Personen in einer Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche, insbesondere in:

  1. Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten
  2. Erlaubnispflichtigen Kindertagespflegen (nach § 43 Abs. 1 des achten Sozialgesetzbuches)
  3. Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen sowie
  4. in Heimen, wenn die Personen dort länger als vier Wochen betreut werden.

Auch Personen (ab Jahrgang 1971), die länger als vier Wochen in Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber/-innen, Spätaussiedler/-innen und Flüchtlingen untergebracht sind, unterliegen der Nachweispflicht.

Beschäftigte, Mitarbeiter/-innen und Ehrenamtliche

Der Nachweispflicht unterliegen alle Beschäftigte (ab Jahrgang 1971) in den oben genannten Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie in Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber/-innen, Spätaussiedler/-innen und Flüchtlinge.

Ebenfalls nachweispflichtig sind alle Beschäftigte (ab Jahrgang 1971) in folgenden medizinischen Einrichtungen:

  1. Krankenhäuser,
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  4. Dialyseeinrichtungen,
  5. Tageskliniken,
  6. 6. Entbindungseinrichtungen,
  7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Diätassistent/-in, Ergotherapeut/-in, Hebamme und Entbindungspfleger, Logopäde/-in, Masseur/-in und medizinische/r Bademeister/-in, Orthopist/-in, Physiotherapeut/-in, Podologe/-in und Angehörige von sonstigen Heilberufen, wie z. B. Heilpraktiker/-innen, Osteopathen/-innen und Sprachtherapeuten/-innen.
  10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
  12. Rettungsdienste.

Wie erfolgt der Nachweis?

Der Nachweis ist gegenüber der Leitung der Einrichtung zu erbringen.

Ein ausreichender Impfschutz gegen Masern besteht, wenn ab der Vollendung des ersten Lebensjahres mindestens eine Schutzimpfung und ab der Vollendung des zweiten Lebensjahres mindestens zwei Schutzimpfungen gegen Masern bei der betroffenen Person durchgeführt wurden.

In der Regel kann der Impfnachweis durch Vorlage der Impfdokumente/des Impfpasses erbracht werden. Möglich ist auch, dass Ihr Arzt/Ärztin oder Kinderarzt/-ärztin anhand eines Antikörpernachweises die Immunität gegen Masern bestätigt. Bitte beachten Sie, dass diese ärztlichen Bescheinigungen kostenpflichtig sind.

Die Impfung bei Ihrem Arzt/Ärztin ist in der Regel für gesetzlich Krankenversicherte kostenfrei!

Informationen für Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen / medizinischen Einrichtungen

Als Leitung von Gemeinschaftseinrichtungen / medizinischen Einrichtungen, insbesondere von

Gemeinschaftseinrichtungen wie:

  1. Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten
  2. Erlaubnispflichtigen Kindertagespflegen (nach § 43 Abs. 1 des achten Sozialgesetzbuches)
  3. Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen
  4. Heimen
  5. Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber, Spätaussiedler und Flüchtlinge

und medizinischen Einrichtungen wie:

  1. Krankenhäuser,
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  4. Dialyseeinrichtungen,
  5. Tageskliniken,
  6. Entbindungseinrichtungen,
  7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, (Bundesrechtlich geregelte humanmedizinische Heilberufe sind Diätassistentin und Diätassistent, Ergotherapeutin und Ergotherapeut, Hebamme und Entbindungspfleger, Logopädin und Logopäde, Masseurin und medizinische Bademeisterin und Masseur und medizinischer Bademeister, Orthoptistin und Orthoptist, Physiotherapeutin und Physiotherapeut und Podologin und Podologe. Ebenfalls unter die Regelung fallen sonstige Heilberufe wie Heilpraktiker, Osteopathen und Sprachtherapeuten, die Praxen betreiben.)
  10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  11. ambulante Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
  12. Rettungsdiensten

dürfen Sie in Ihrer Einrichtung keine Personen betreuen oder beschäftigen, die zum Nachweis der Immunität oder des ausreichenden Impfschutzes gegen Masern verpflichtet sind und diesen Nachweis Ihnen gegenüber nicht erbringen. Ist eine Person am 01.03.2020 schon bei Ihnen beschäftigt oder wird betreut und erbringt den Nachweis nicht bis zum 31.07.2021, sind Sie verpflichtet, diese dem Gesundheitsamt mit entsprechenden Daten zu melden.

Bezüglich der Meldewege planen wir, dies auf elektronischem Weg zu ermöglichen.

Ist eine Person vor 1971 geboren ist diese nicht zum Nachweis verpflichtet, da diese Person dann als immun nach durchgemachter Masernerkrankung gilt.

Gibt es Ausnahmen?

Wer wegen wichtigen medizinischen Gründen (Kontraindikation) nicht geimpft werden kann, ist von der Impfpflicht ausgenommen. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen, aus der hervorgehen sollte, für welchen Zeitraum diese Kontraindikation besteht.

Dem Gesundheitsamt sind diese Ausnahmen zu melden.

Tuberkulose-Fürsorge

Tuberkulose ist weltweit eine der bedeutendsten Infektionskrankheiten. Glücklicherweise ist die Gefahr einer Ansteckung in Deutschland, wie in den meisten westlichen Industriestaaten, eher gering. In der Bundesrepublik erkranken von 100.000 Personen jährlich weniger als 20 an einer Tuberkulose. Der internationale Reiseverkehr und die weltweit zunehmenden Flüchtlingsströme spielen eine bedeutende Rolle bei der grenzüberschreitenden Verbreitung der Tuberkulose.

Der Tuberkuloseerreger wird durch sogenannte Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten, Lachen oder Niesen übertragen. Die Behandlung erfolgt durch spezielle Medikamente und ist weltweit standardisiert. Häufig nimmt die Tuberkulose einen schleichenden Verlauf mit wenig Beschwerden und ist daher besonders tückisch. Wird die Behandlung zu kurz oder inkonsequent durchgeführt, droht die gefürchtete Resistenszentwicklung der Bakterien, das bedeutet, die eingesetzten Medikamente werden unwirksam.

Aufgabenschwerpunkte der Tuberkulosebekämpfung beim Gesundheitsamt

  • Information von neuerkrankten Personen und deren Familien über die Erkrankung sowie die Art und Dauer der Behandlung, Beratung und Unterstützung bei sozialmedizinischen Fragen und Problemen 
  • Veranlassung notwendiger Umgebungsuntersuchungen zum Ausschluss weiterer Tuberkuloseerkrankungen oder sogenannter "stummer" Bakterienausscheider in der Umgebung eines Patienten mit Tuberkulose 
  • Untersuchung von Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für eine Tuberkuloseinfektion haben, wie beispielsweise Menschen ohne festen Wohnsitz oder Zuwanderer (Flüchtlinge, Asylbewerber) 
  • Erfassung und statistische Aufarbeitung der regionalen Erkrankungsfälle, diese Daten werden nach dem Infektionsschutzgesetz in ein bundes- und europaweites Meldenetz zur Überwachung des Infektionsgeschehens eingespeist.